Titelaufnahme

Titel
Bedeutung der Herzratenvariabilität vor und nach einer kognitiven Belastungsphase bei SchlaganfallpatientInnen unter Berücksichtigung des Läsionsortes / Verena Maier
Verfasser/ VerfasserinMaier, Verena
Begutachter / BegutachterinSchwerdtfeger Andreas
Erschienen2013
Umfang73 Bl. : 2 Zsfassungen ; graph. Darst.
HochschulschriftGraz, Univ., Dipl.-Arb., 2013
Anmerkung
Zsfassung in dt. und engl. Sprache
SpracheDeutsch
DokumenttypDiplomarbeit
Schlagwörter (GND)Schlaganfall / Herzfrequenzvariabilität / Denkspiel / Schlaganfall / Herzfrequenzvariabilität / Denkspiel / Online-Publikation
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-52674 Persistent Identifier (URN)
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Bedeutung der Herzratenvariabilität vor und nach einer kognitiven Belastungsphase bei SchlaganfallpatientInnen unter Berücksichtigung des Läsionsortes [1.33 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Zahlreiche Studien legen nahe, dass ein Gehirninfarkt längerfristige Schäden am kardiovaskulären System auslösen kann. Dies liegt anscheinend an der reduzierten Herzratenvariabilität, welche sich bei SchlaganfallpatientInnen nachweisen lässt und als autonome Dysfunktion interpretiert werden kann. Die Bedeutung einer reduzierten Herzratenvariabilität als unabhängiger Risiko- sowie Prognosefaktor für kardiovaskuläre Morbidität und Mortalität konnte bereits vielfach bestätigt werden. Befunde zeigen zudem, dass der Läsionsort des Gehirninfarkts dafür verantwortlich ist, wie stark diese Dysfunktion ausgeprägt ist. Im Rahmen dieser Arbeit wird daher untersucht, inwieweit die Lokalisation der Läsion Einfluss auf die Herzratenvariabilität hat. Außerdem wird die Herzratenvariabilität mit der Fähigkeit des Organismus, bei entsprechenden Anforderungen der Umwelt angepasst zu reagieren, in Verbindung gebracht. Es wird deshalb weiters untersucht, inwiefern die Lokalisation des Infarkts mit der Fähigkeit, sich von einer Belastung wieder zu erholen, in Verbindung steht. Die statistischen Analysen wurden mittels t-Test und Varianzanalysen durchgeführt. Die Ergebnisse legen nahe, dass SchlaganfallpatientInnen eine geringere Herzratenvariabilität aufweisen als Gesunde. Zudem zeigt sich ein Trend, dass sich PatientInnen nach einer Belastung wieder der Ausgangslage nähern, also eine Erholung eintritt, jedoch deutet nichts auf Unterschiede zwischen den Lokalisationen der Läsionen hin. Schlüsselwörter: Herzratenvariabilität, Schlaganfall, autonome Dysfunktion, Läsion, Belastung, Erholung

Zusammenfassung (Englisch)

Many surveys suggest that a cerebral infarction may cause long-term harm for the cardio-vascular system. The reason for that suggestion might be a reduced heart rate variability, which can be shown for stroke patients and which can be interpreted as autonomous dysfunction. The meaning of a reduced heart rate variability as an independent risk and prediction factor for cardiovascular morbidity and mortality has already been proven in many cases. Reports also show that the localisation of the cerebral infarction is responsible for the strength of this dysfunction. In the context of this report there will be analysed the extent of the localisation of the infarction on the heart rate variability. Furthermore there will be surveys on how the localisation of the infarction corresponds with the ability to recover from cognitive pressure. The statistical analyses have been carried out using t-tests and analysis of variance. The results suggest a minor variability of heart rate for stroke patients than for healthy people. Furthermore you can show a trend concerning the phase of recreation. Patients will recover after a phase of pressure but there are no proofs of the differences between the localisations.Key words: heart rate variability, stroke, autonom dysfunction, cognitive pressure, recreation