Titelaufnahme

Titel
Die Kunst des Biederen : der Weg des Biedermeiermöbels vom privaten in den musealen Raum / vorgelegt von Elisabeth Močnik
Verfasser/ VerfasserinMočnik, Elisabeth
Begutachter / BegutachterinLein Edgar
Erschienen2013
Umfang100 Bl. : 2 Zsfassungen + 1 CD-ROM ; Ill.
HochschulschriftGraz, Univ., Dipl.-Arb., 2013
Anmerkung
Zsfassung in dt. und engl. Sprache
SpracheDeutsch
DokumenttypDiplomarbeit
Schlagwörter (GND)Biedermeier / Möbel / Biedermeier / Möbel / Online-Publikation
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-52578 Persistent Identifier (URN)
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Die Kunst des Biederen [11.72 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Das Biedermeier zählt zu jenen Epochen, deren Wohnkultur und Lebensgefühl unsere heutige Art zu leben besonders beeinflusst haben. Auf Grund dieses ?Näheverhältnisses?, erscheint die Frage nach der einstigen sowie aktuellen Situation des Biedermeiermöbels geradezu unausweichlich. Folgende Fragestellungen werden in der vorliegenden Arbeit behandelt: Aus welchem wohnkulturellen Umfeld entstammt das Biedermeiermöbel? Liegt das Hauptaugenmerk auf dem Gebrauchsgegenstand oder dem musealen Objekt? Auf welche Art und Weise wird dieses präsentiert? Bleibt es ein genutztes Objekt oder wird es zur Kunst erkoren? Und wenn es Kunst ist, ändert es dann seinen Kontext? Die Hauptthematik dieser Diplomarbeit umfasst einerseits die Kontextänderung eines Möbels bzw. Biedermeiermöbels innerhalb einer musealen Institution und anderseits vier Ausstellungen, in denen Biedermeiermöbel auf sehr unterschiedliche Art und Weise präsentiert werden. Das erste Beispiel beschreibt die Biedermeierkojen im Wiener Hofmobiliendepot, das zweite die Grillparzer-Wohnung im Wien Museum und das dritte sowie vierte Beispiel ist im Wiener MAK zu finden und beschäftigt sich mit der Biedermeiersammlung des Geymüllerschlössel und der Schausammlung Empire Biedermeier. Dabei geht es nicht darum, den Kunstbegriff von Möbeln neu zu definieren, sondern jene Möglichkeiten aufzuzeigen, die diese Möbel in unterschiedlichen Facetten darstellen. Die Grundidee liegt demnach darin, eine Möbelgattung zu beschreiben, die mehr kann als dem Menschen nützliche Dienste zu leisten.

Zusammenfassung (Englisch)

Amongst all historical-cultural epochs the Biedermeier can be considered as one of the most influential for our contemporary culture of living and habitation. Hence it is unavoidable to investigate and compare the historic as well as the current state of Biedermeier artefacts. The following questions may serve to lead us on the path of our investigation: What style of living and habitation does Biedermeier furniture reflect? Does this furniture mainly serve as a commodity or as a museum object? How are Biedermeier artefacts presented, and how do different contexts change our understanding of whether they are pieces of art or pure commodities? And if they are perceived as art ? does this in turn reflect upon the context again? The main topic of this final thesis considers the changing context of furniture or rather Biedermeier furniture inside of a museum. Thus, four exhibitions are discussed, in which it is presented in very different ways. The first example describes the Biedermeierkojen at the Hofmobiliendepot in Vienna, the second the apartment of Franz Grillparzer at the Wien Museum and the third and fourth examples are located at the MAK in Vienna and deal with the Biedermeier collection of the Geymüllerschlössel and the Schausammlung Empire Biedermeier. The various facets of Biedermeier furniture that are discussed and presented are not meant to serve as a redefinition for the idea of art. But it is the range of possibilities that itself in the process of the discussion and lets us understand that this kind of furniture is more than a mere commodity.