Titelaufnahme

Titel
Resilienzförderung von sozial benachteiligten Kindern / vorgelegt von Karin Christina Sturm
Weitere Titel
Promoting resilience among at-risk children
Verfasser/ VerfasserinSturm, Karin Christina
Begutachter / BegutachterinWustmann Cornelia
Erschienen2013
Umfang86, II Bl. : 2 Zsfassungen + 1 CD-ROM
HochschulschriftGraz, Univ., Masterarb., 2013
Anmerkung
Zsfassungen in dt. und engl. Sprache
Anmerkung
Abweichender Titel laut Übersetzung der Verfasserin/des Verfassers
SpracheDeutsch
DokumenttypMasterarbeit
Schlagwörter (GND)Kind / Unterprivilegierung / Resilienz / Kind / Unterprivilegierung / Resilienz / Online-Publikation
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-52534 Persistent Identifier (URN)
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Resilienzförderung von sozial benachteiligten Kindern [0.58 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Die steigenden gesellschaftlichen Anforderungen bergen Risikofaktoren, die sich häufig negativ auf die Entwicklung der Kinder auswirken. Ausgehend davon, dass viele Kinder in sozial benachteiligten Lebenssituationen aufwachsen, fokussiert sich die vorliegende Arbeit auf den ressourcenorientierten Ansatz der Resilienzförderung. Im Zentrum des Ansatzes stehen die kindlichen Stärken und Ressourcen, welche das pädagogische Handeln bestimmen. Die theoretische Annäherung an das Thema reicht von der Auseinandersetzung mit dem Thema Kinderarmut über die Entstehung und Auswirkung von Bildungsungleichheit im österreichischen Schulsystem, bis hin zur Resilienzförderung in elementarpädagogischen Einrichtungen. Im Zentrum der Resilienzförderung steht das Ergebnis der qualitativen Studie in Head Start Einrichtungen. Zur Erforschung der Wirksamkeit von Resilienzförderungsmaßnahmen wurden neun Leitfadeninterviews in Washington DC durchgeführt. Die Darstellung der Untersuchungsergebnisse stützen sich auf die subjektiven Wahrnehmungen der PädagogInnen, hinsichtlich der Entwicklung der sozio-emotionalen Kompetenzen während des letzten halben Betreuungsjahres. Die sozio-emotionalen Fähigkeiten bilden die Grundvoraussetzungen für resilientes Verhalten in belastenden Lebenssituationen. Trotz Schwierigkeiten und Hürden sind die interviewten PädagogInnen mit der Entwicklung des resilienten Verhaltens ihrer Kinder sehr zufrieden. Die Studie zeigt, dass PädagogInnen, die mit armutsgefährdeten Kindern arbeiten, bei der Förderung der kindlichen Resilienz sehr viel Engagement zeigen und spezifische Maßnahmen und Methoden, welche die Festigung von resilienten Persönlichkeitsmerkmalen begünstigen, anwenden.

Zusammenfassung (Englisch)

Due to increasing demands of society a lot of risk-factors influence the development of children. Based on the fact, that many children grew up in socially disadvantaged situations, this paper focuses on the resource-based approach of resilience. In the center of the approach are the children?s strengths and resources which determine the educational action. The theoretic approach to the subject includes an examination of the topics: child poverty, appearance and consequences of educational inequality in the Austrian school system and promotion of the children?s resilience in Head Start Centers. The last point focuses on the results of a qualitative research in Washington DC. Nine semi-structured interviews have been conducted in order to explore the effectiveness of fostering resilience. The demonstration of the research results is based on subjective perceptions of educators with regard to the children?s development of social-emotional skills during the past half year in the placement. Social-emotional skills are the basic requirements for resilience behavior in difficult life situations. Despite difficulties and obstacles in the work with children from socially deprived backgrounds the development of their resilience is positively reflected by Head Start Educators. However, the study shows that all educators who work with children at risk need a lot of dedication, specific measures and methods to strengthen the personality traits of girls and boys.

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