Titelaufnahme

Titel
Friedrich Mayer-Beck : Leben und druckgraphisches Werk
Verfasser/ VerfasserinPienn, Hans
Begutachter / BegutachterinPochat Götz
Erschienen2013
Umfang128 Bl. : 2 Zsfassungen + 1 CD-ROM ; Ill.
HochschulschriftGraz, Univ., Dipl.-Arb., 2013
Anmerkung
Zsfassung in dt. u. engl. Sprache
SpracheDeutsch
DokumenttypDiplomarbeit
SchlagwörterMayer-Beck, Friedrich / Mayer-Beck, Friedrich / Online-Publikation
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-52522 Persistent Identifier (URN)
Zugriffsbeschränkung
 Das Werk ist frei verfügbar
Dateien
Friedrich Mayer-Beck [9.04 mb]
Links
Nachweis
Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

Die vorliegende Diplomarbeit befasst sich mit dem Leben des Künstlers Friedrich Mayer-Beck (1907 Wien - 1977 Leoben) und seinem umfangreichen druckgraphischen Werk, das bisher in der Literatur noch nicht ausführlich bearbeitet wurde.Die Arbeit ist nach Lebensabschnitten gegliedert, welche die Jugend- und Ausbildungszeit, die Zeit seiner Tätigkeit in Graz vor und im 2. Weltkrieg, seine schwierige Lage nach dem 2. Weltkrieg und die Neupositionierung in Leoben, seine umfangreiche Tätigkeit bis zur Pensionierung und schließlich die wenigen Jahre bis zu seinem Tod umfassen.Mayer-Beck erhielt in den Jahren 1925 bis 1929 eine fundierte Ausbildung an der Akademie der bildenden Künste in Wien, wo er anschließend bis 1933 auch die Meisterklasse bei Prof. Rudolf Bacher besuchte. Nach seiner Ausbildung war er zuerst in Wien, dann in Graz und in Leoben an verschiedenen Gymnasien als Lehrer tätig, zuletzt am heutigen BG/BRG Leoben 1.Der Schwerpunkt seiner künstlerischen Arbeit lag bis zum Ende des 2. Weltkrieges auf der Arbeit mit Holzstichen im Stil der Neuen Sachlichkeit und der Buchillustration. Eine Liste der illustrierten Bücher ist im Anhang enthalten.Nach dem Krieg wendet sich der Künstler dem Holzschnitt und der Hinterglasmalerei zu. Seine Themen sind die zutiefst menschlichen Grundfragen nach dem Sinn des Lebens, Schmerz, Leid und Tod. Inhaltlich greift er dabei vorwiegend auf die Bibel (AT und NT) und auf die Werke der Weltliteratur zurück. Er entwickelt einen eigenständigen, kalligraphisch geprägten, expressiven Stil.Seine Arbeiten im Holzschnitt sind mit Werken von Hans Fronius, Switbert Lobisser und Franz Weiß vergleichbar und erreichen ein ebenbürtiges Niveau. Graphische Arbeiten Mayer-Becks wurden von der Albertina in Wien und der Neuen Galerie am Joanneum in Graz angekauft. Leider fanden sie ansonsten nur in einem kleinen Kreis von Liebhabern Verbreitung und drohen nun in Vergessenheit zu geraten. Dem soll diese Diplomarbeit entgegenwirken.

Zusammenfassung (Englisch)

The following paper is about the life of the artist Friedrich Mayer-Beck (1907 in Vienna - 1977 in Leoben) an his extensive graphich work, which has not been thoroughly compiled an edited so far.The structure of the text follows the important periods of his life, covering his youth and education, his time in Graz before and during World War II, his difficult position after the Great War, re-positioning in Leoben, his extensive work until retirement an finally the the few productive years until his death.Mayer-Beck received a sound education at the Academy of Fine Arts in Vienna from 1925 to 1929, where he subsequently visited the master class of Prof. Rudolf Bacher until 1933. After his education he was working as a teacher at several grammar schools (in Austria: Gymnasium), first in Vienna, then in Graz an finally in Leoben.The focus of his artistic work until the end of World War II is on wood-engravings in the style of the "Neue Sachlichkeit" ("new objectivity") as well as book illustrations (a list of these books is included in the appendix).After the war the artist turned his attention toward wood-cuts an reverse glass paintings (in German: "Hinterglasbilder"). His topics are basic questions of the human existence: the meaning of life, pain, suffering and death. He received his inspiration from the bible (Old an New Testament) an works of the world literature, an he developed an individual, calligraphically affected, expressive style.His wood-cuts are comparable and on par to those by Hans Fronius, Switbert Lobisser and Franz Weiß. Graphical works by Mayer-Beck were acquired by the Albertina in Vienna and the Neue Galerie am Universalmuseum Joanneum in Graz. Unfortunately they did not reach attention beyond a small circle of aficionados and went largely unnoticed by the larger public, an are therefore faced to sink to oblivion, which this paper tries to prevent.