Titelaufnahme

Titel
Der Einsatz von Educasts in der Wissensvermittlung des europäischen Kulturerbes am Beispiel des Projekts "Der Geschichte ein Gesicht geben" / vorgelegt von Angela Rossmaier
Verfasser/ VerfasserinRossmaier, Angela
Begutachter / BegutachterinKoch Walter
Erschienen2013
Umfang74 Bl. : 2 Zsfassungen + 1 CD-ROM ; Ill., graph. Darst.
HochschulschriftGraz, Univ., Masterarb., 2013
Anmerkung
Zsfassung in dt. und engl. Sprache
SpracheDeutsch
DokumenttypMasterarbeit
Schlagwörter (GND)Kulturerbe / Digitalisierung / Wissensvermittlung / Portal <Internet> / Kulturerbe / Digitalisierung / Wissensvermittlung / Portal <Internet> / Online-Publikation
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-52399 Persistent Identifier (URN)
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Der Einsatz von Educasts in der Wissensvermittlung des europäischen Kulturerbes am Beispiel des Projekts "Der Geschichte ein Gesicht geben" [6.49 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Ausgangsbasis ist das digitale Archiv der Regensburger Porträtbücher in dem mittels Educasting Zusatzinformationen angeboten werden. Theoretische Überlegungen und Anwendungsbeispiele der Arbeit sind in diesem Zusammenhang zu sehen. Im Text wird die Wissensvermittlung über digitale Kulturerbeportale als Prozess beschrieben, Wissen wird darin als dem Menschen zugehörig, subjektrelativ und kontextgebunden definiert, während der Computer Daten, codierte Zeichen und Information bearbeitet und nicht Wissen. Die Wissensgenese entspricht dem konstruktivistischen Modell, wo Informationen (akustisch, visuell u.a.) das kognitive System erreichen, als Signal anregen um es mit bestehenden Vorkenntnissen, Erfahrungen und Kontexten zu vernetzen, dabei entsteht die individuelle Wissenskonstruktion. Als entscheidender Faktor der Wissensvermittlung gilt daher die Anregung zur Wissenskonstruktion. Ermöglicht wird dies durch zielgruppengerechte Content-Aufbereitung und ein entsprechendes Vermittlungsmedium. Diese Voraussetzungen werden bei Educasting durch seine multimedialen Eigenschaften, die vielseitige Einsatzmöglichkeit (mobiles Downloading) und der User-Akzeptanz als gegeben betrachtet.Besonders vorteilhaft wird die multimediale Wissensvermittlung in Kulturerbe-Portalen eingeschätzt, da die Digitalisate auf diese Weise mit Kontexten angereichert werden können. Durch die Digitalisierung verliert das Original Materialität und Verortung, durch die audiovisuelle Zusatzinformation wird diese Reduktion wieder mehr oder weniger kompensiert.Die Relevanz der Arbeit versteht sich aufgrund diverser Digitalisierungsinitiativen, Stichwort digitale Agenda und Europeana. Herausforderungen und Chancen der Internetkultur, die Kulturerbe-Einrichtungen, Öffentlichkeit und das Kulturerbe selbst in unterschiedlicher Weise betreffen, werden in eigenen Kapiteln behandelt.

Zusammenfassung (Englisch)

Starting point is the digital archive of the Regensburg Books of Portraits and Arms, which is offering additional information by means of Educasting. Theoretical considerations and practical examples of the thesis are connected with this project. Knowledge transfer via cultural heritage sites is described as a process, where knowledge is attributed to the human being showing subjective orientation and context dependence; whereas computer systems are dealing with data, encoded characters and information, not knowledge. The formation of knowledge is seen according to the model of constructivism, where the cognitive system is reached by information in the form of signals (acoustic and visual etc.), which stimulate new knowledge construction by combining the incoming information with previous knowledge, existing contexts and experiences. Thus stimulation of knowledge construction is laid down as the decisive factor of knowledge transfer and can be ensured by a target-group-oriented representation of content and a corresponding choice of media. These prerequisites are satisfied by Educasting having the kind of multimedia properties required, a wide range of application (mobile downloading) and user acceptance.Knowledge transfer is assessed as particularly useful for cultural heritage sites where the digital representation can be enriched with contexts using multimedia tools. The originals are losing materiality and location by digitization, this reduction can be compensated by adding audiovisual content of context.The relevance of the written paper is linked to initiatives of digitization projects, namely the digital agenda and Europeana. Separate chapters are devoted to the challenges and opportunities of the internet and its impact on cultural heritage institutions, the public in general and the cultural heritage itself.