Titelaufnahme

Titel
Tantris der (vergessene) Narr : rezeptionsgeschichtliche und intertextuelle Analyse des Dramas von Ernst Hardt / vorgelegt von Anne Riz
Verfasser/ VerfasserinRiz, Anne
Begutachter / BegutachterinSpreitzer Brigitte
Erschienen2013
Umfang94 Bl. : Zsfassung
HochschulschriftGraz, Univ., Masterarb., 2013
Anmerkung
Zsfassung in dt. und engl. Sprache
SpracheDeutsch
DokumenttypMasterarbeit
SchlagwörterHardt, Ernst <Tantris der Narr> / Hardt, Ernst <Tantris der Narr> / Online-Publikation
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-52333 Persistent Identifier (URN)
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Tantris der (vergessene) Narr [0.54 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

1907 beendet Ernst Hardt die Arbeiten zu dem mehrfach ausgezeichneten Drama "Tantris der Narr", seinem wohl bekanntesten Stück, und lässt damit den Mythos um Tristan und Isolde neu aufleben. Den Inhalt bilden die Verschenkung Isoldes an die Siechen durch ihren Gemahl Marke wie auch das letzte Wiederkehrabenteuer Tristans als Narr vor seinem Tod. Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich mit der Entstehung sowie mit dem Aufbau und Inhalt des Dramas. Der erste Teil konzentriert sich hierbei auf die Rezeptionsgeschichte, wobei vorwiegend Aufstieg und Fall des Dramatikers Ernst Hardt im Mittelpunkt stehen. Im zweiten Teil richtet sich der Fokus auf die intertextuelle Analyse, was zunächst die Identifizierung möglicher Prätexte und eine anschließende Erstellung eines Textkorpus erfordert, mithilfe dessen in weiterer Folge einzelne Motive und Figuren aus Hardts Drama mit jenen anderer - mittelalterlicher wie auch neuzeitlicher - Texte verglichen werden können. Ziel ist es hierbei, die Verwendung möglicher Quellen Hardts nachzuweisen oder zu widerlegen. Das zur Erstellung der Analyse verwendete Fachvokabular entstammt den Intertextualitätstheorien von Jörg Helbig und Ulrich Broich / Manfred Pfister.

Zusammenfassung (Englisch)

In 1907 Ernst Hardt completed the work on his drama "Tantris der Narr", probably his best known play, which has received multiple awards. Thereby he revived the myth of Tristan and Isolde. The story is about the giveaway of Isolde to the lepers by her husband plus the last recurrence of Tristan in the shape of a jester before his dead. This Master?s thesis is about the development as well as the composition and the content of the drama. The first part gives attention to the history of reception, focused especially on the rise and the fall of the dramatist Ernst Hardt. The second part concerns the intertextual analysis. First of all this requires the identification of the possible pre-texts and a following compilation of a corpus of texts to compare individual themes and characters of the drama with those of the - medieval as well as modern - other texts. The purpose is to verify or falsify the usage of the possible sources by Hardt. The utilized terminology emanates from the theories of intertextuality of Jörg Helbig and Ulrich Broich / Manfred Pfister.