Titelaufnahme

Titel
Public Engagement im Museum : freiwillige Mitarbeit - eine Form der Förderung von Partizipation im Museumswesen / vorgelegt von Maria Ogawa
Verfasser/ VerfasserinOgawa, Maria
Begutachter / BegutachterinStadlober Margit
Erschienen2013
Umfang104 Bl. : 2 Zsfassungen + 1 CD-ROM
HochschulschriftGraz, Univ., Dipl.-Arb., 2013
Anmerkung
Zsfassung in dt. u. engl. Sprache
SpracheDeutsch
DokumenttypDiplomarbeit
Schlagwörter (GND)Museum / Ehrenamtliche Tätigkeit / Museum / Ehrenamtliche Tätigkeit / Online-Publikation
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-52324 Persistent Identifier (URN)
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Public Engagement im Museum [0.53 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Seit Museen sich vermehrt in öffentlicher Hand befinden und für die allgemeine Öffentlichkeit zugänglich sind, sind sie auch auf Public Engagement (öffentliches Engagement) angewiesen, um neben den originären Aufgaben (Sammeln, BewahrenForschen, Ausstellen) auch den kulturpolitischen Bildungsauftrag (Kunst- und Kulturvermittlung) zu erfüllen. Eine besondere Engagementform bildet die Einzelperson, die Zeit und Wissen an die kulturelle Institution spendet und ihre Arbeitskraft, Ideen und Anregungen unbezahlt zur Verfügung stellt.Viele Museen sind aus Bürgerinitiativen hervorgegangen und wären ohne Ehrenamtliche nicht zu erhalten. Zunehmend haben aber auch hauptamtlich geführte Museen die Vorteile freiwilliger MitarbeiterInnen erkannt.Ziel dieser Diplomarbeit ist es, aufzuzeigen, dass freiwillige Mitarbeit zu einer Verbesserung der Museumsarbeit beitragen kann. Nach einem Abriss zur Geschichte des Museums hinsichtlich seiner Öffnung und der Darstellung der heutigen Situation vieler Museen, wird der Frage nach der Rolle freiwilliger MitarbeiterInnen im Verhältnis von Museen und Öffentlichkeit, den BesucherInnen und Nicht-BesucherInnen, nachgegangen. Des Weiteren werden die Bedingungen und Organisationsstrukturen förderlicher Freiwilligenarbeit im Museum erörtert. Im Anschluss werden vier Best-Practice-Beispiele in österreichischen Museen vorgestellt: das Unternehmen Schneeball am Österreichischen Museum für Volkskunde in Wien, Freiwillige Mitarbeit im Salzburg Museum, die MuseumsAGEntur und das ehrenamtlich geführte OÖ. Schulmuseum Bad Leonfelden.Freiwillige Mitarbeit bietet die Möglichkeit die Museumsarbeit zu stärken und ist gleichzeitig eine Form der Förderung von Partizipation im Museumswesen.

Zusammenfassung (Englisch)

As the majority of museums are nowadays carried by the public sector and are open to the general public, they also rely on public engagement to fulfill their original intent, such as collecting, preserving, researching, and exhibiting, as wells as living up to their cultural and educational responsibility. A notable form of participation is that of individuals, who not only give their time and knowledge, but also provide valuable ideas and manpower to the respective cultural institutions. Many museums have spawned out of citizens? groups and would not be able to sustain themselves without voluntary work. Today, even museums with full-time staff recognize the benefits of volunteering.The purpose of this thesis is to highlight how voluntary work can benefit a museum substantially. After an abstract on the history of museum openings and the current situation of museums, the relation between the public and museums is looked into. In addition, this thesis also explores the relationship of volunteers, visitors and non-visitors. Further, the ideal conditions and organizational structures for voluntary work are discussed. Subsequently, the following best practice examples are covered: Unternehmen Schneeball at the Austrian Museum of Folk Life and Folk Art in Vienna, volunteering in the Salzburg Museum, the MuseumsAGEntur, and the school museum Bad Leonfelden in Upper Austria.Voluntary work provides valuable opportunities to improve a museums? work and simultaneously is a great way to foster public participation in museums.