Titelaufnahme

Titel
Die nicht-marktlichen Effekte von Bildungsinvestitionen / Manuel Bastian Sinwel
Verfasser/ VerfasserinSinwel, Manuel Bastian
Begutachter / BegutachterinSturn Richard
Erschienen2013
UmfangII, 85, [8] Bl. Anh. : 2 Zsfassungen
HochschulschriftGraz, Univ., Masterarb., 2013
Anmerkung
Zsfassung in dt. und engl. Sprache
SpracheDeutsch
DokumenttypMasterarbeit
Schlagwörter (GND)Bildungsökonomie / Bildungsökonomie / Online-Publikation
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-52306 Persistent Identifier (URN)
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Die nicht-marktlichen Effekte von Bildungsinvestitionen [1.11 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Bildung als eine Form personenbezogenen Kapitals ist aus der politischen Diskussion desInformationszeitaltes nicht mehr wegzudenken. Gerade deshalb ist es heute wichtigerdenn je, die tatsächlichen Auswirkungen von Bildungsinvestitionen umfassend undobjektiv zu betrachten: Während in der Vergangenheit vorwiegend die direktenfinanziellen, oder auch "marktlichen" Auswirkungen eines annahmegemäß homogenenBildungssystems beru?cksichtigt wurden, hat sich der Fokus der wissenschaftlichenBemu?hungen in den letzten 30 Jahren in den Bereich der sogenannten "nichtmarktlichen"Effekte verschoben. Beginnend mit einem 1984 veröffentlichten Paper vonHaveman und Wolfe unter dem Titel "Schooling and Economic Well-Being: The Role ofNonmarket Effects" wurde ein Paradigmenwechsel eingeleitet, der in weiterer Folge zueiner verstärkten Auseinandersetzung, sowohl mit generationenu?bergreifendenVeränderungen, als auch mit dem veränderten Lebenswandel des Einzelnen als Resultatvon Bildungsinvestitionen, gefu?hrt hat. Die bis dato veröffentlichten Studien konntengrößtenteils belegen, dass unterschiedliche Bildung nicht nur fu?r unterschiedlicheEinkommensniveaus verantwortlich ist, sondern auch maßgebliche Auswirkungen aufeine Vielzahl an zusätzlichen Variablen haben kann, die allesamt die Wirtschaftsleistungeiner Gesellschaft mitbeeinflussen.Die bisherige Forschung ist jedoch stark fragmentiert, weshalb die vorliegendeMasterarbeit als Literatur-Review angelegt wurde, welches zum Ziel hat, die vonunterschiedlichen Ansätzen der Bildungsökonomik gewonnenen Erkenntnissezusammenzufu?hren, diese in einen kohärenten theoretischen Kontext zu setzen undabschließend auf ihre Relevanz fu?r den politischen Diskurs zu u?berpru?fen. Zu diesemZweck wird zuerst auf die Urspru?nge des Humankapitalansatzes eingegangen undanschließend eine Kategorisierung der nicht-marktlichen Effekte vorgenommen, bevordie Ergebnisse und Empfehlungen einzelner Studien im Detail betrachtet werden.

Zusammenfassung (Englisch)

It?s not possible to imagine a political debate in the information age without mentioningeducation, which is usually characterised as some sort of capital investment specific tothe individual. Thus, it became more important than ever to take an unbiased andwidespread look at the real effects of educational investment: While most of the focus inthe past was directed at immediate financial outcomes (i.e. the "market effetcs") ofhomogenous school systems, the scientific approach of the last 30 years started to put theso called "nonmarket" effects of education into the equation as well. This paradigm shiftstarted with a paper called ?Schooling and Economic Well-Being: The Role ofNonmarket Effects" by Haveman and Wolfe (1984), and it gained momentum ever since,resulting in the analysis of intergenerational change as well as the change in theindividual?s way of life as a consequence of certain levels of education. Most of thestudies on said topic were able to prove that the (individual and aggregate) level ofeducation is not just determining a person?s income, but it?s also influencing a broadvariety of other variables, including health aspects, crime rates and democraticdevelopment, all of which are crucial for the economic performance of a society.Since the past research is heavily fragmented, this Master?s thesis is to be regarded as areview of available literature, and it aims to unite econometric results with a coherenttheoretical framework. Additionally, its goal is to shed light on the political implicationsof the theories presented in this thesis. In order to do so, the first part lays out in detail thetraditional human capital theory and provides the reader with an overview on thedifferent categories of nonmarket effects. The second part consists of different studiesand their particular results, while the third part expands on political advice given by therespective authors.