Titelaufnahme

Titel
Zusammenarbeit zwischen Frühförderung und Familie mit einem Kind mit Behinderung / vorgelegt von Katrin Almer
Verfasser/ VerfasserinAlmer, Katrin
Begutachter / BegutachterinGasteiger-Klicpera Barbara
Erschienen2013
Umfang166 Bl. : 2 Zsfassungen + 1 CD-ROM
HochschulschriftGraz, Univ., Masterarb., 2013
Anmerkung
Zsfassungen in dt. und engl. Sprache
SpracheDeutsch
DokumenttypMasterarbeit
Schlagwörter (GND)Frühförderung / Frühförderung / Online-Publikation
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-52288 Persistent Identifier (URN)
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Zusammenarbeit zwischen Frühförderung und Familie mit einem Kind mit Behinderung [1.12 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

ZusammenfassungTitel: Zusammenarbeit zwischen Frühförderung und Familien mit einem Kind mit BehinderungAutorin: Katrin AlmerZu Beginn werden allgemeine Inhalte erläutert, wie etwa verschiedene Definitionen der Frühförderung, welche Ziele sie verfolgt, welche Zielgruppen sie anspricht und ihre Prinzipien. Es werden sowohl inhaltliche Faktoren als auch rechtliche Rahmenbedingungen für die Inanspruchnahme von Frühförderung dargestellt. Des Weiteren wird auf die lebensweltorientierte Sozialarbeit in der Frühförderung eingegangen. Im darauffolgenden Teil geht es um Familien mit einem Kind mit Behinderung. Das Modell der familiären Anpassung an Behinderung und chronische Krankheit wird vorgestellt. Es werden Veränderungen im familiären Alltag thematisiert, die sich durch eine Behinderung ergeben können. Im letzten Teil wird die Zusammenarbeit zwischen Familie und Frühförderung dargestellt. Drei unterschiedliche Modelle zur Rolle der Eltern in der Frühförderung werden in ihren Grundzügen dargestellt. In der Folge werden die Rollen und Aufgaben eines/einer FrühförderIn sowie sich ergebende Spannungen erläutert. Im empirischen Teil werden Ergebnisse aus zehn qualitativen Interviews, die mit Frühförderinnen und Müttern durchgeführt wurden, vorgestellt. Die Ergebnisse werden anhand unterschiedlicher Kategorien dargestellt. Abschließend folgt die Darstellung und Interpretation der Ergebnisse sowie die Beantwortung der Forschungsfragen. Die Ergebnisse weisen zum einen eine lebensweltorientierte Arbeit der Frühförderung auf, zum anderen besteht in wenigen Punkten noch Handlungs- und Veränderungsbedarf. Im Hinblick auf die Generalisierbarkeit muss kritisch bemerkt werden, dass die Ergebnisse nicht verallgemeinernd auf Frühförderstellen sowie auf Familien, die Frühförderung beanspruchen, geltend gemacht werden können. Darüber hinaus muss die relativ kleine Stichprobe berücksichtigt werden, welche die Aussagekraft der Ergebnisse einschränkt und die Interpretation erschwert.

Zusammenfassung (Englisch)

AbstractTitle: Cooperation between early intervention programs and families with children with disabilitiesAuthor: Katrin AlmerFirst, some general concepts are introduced, such as different definitions of early intervention, what its objectives are, which target groups it is aimed at and which principles it follows. The work outlines content-related issues as well as the legal framework for the use of early intervention. Furthermore, life-oriented social work in early intervention programs is covered in detail. The following part focuses on families with children with disabilities. The model of family adaptation to disability and chronic illness is presented. As well as that, it describes changes in family circumstances which can result from disability. The last part deals with the cooperation between early intervention programs and families with children with disabilities. It illustrates the fundamentals of three different models concerning the parent?s role in early intervention. Subsequently, it describes the roles and tasks of early intervention specialists when working with supported families. In the empirical part the results of the ten qualitative interviews which have been carried out with early intervention specialists and mothers are presented. The results are discussed according to different categories. Finally, the outcomes are interpreted and presented as well as the research questions answered. One the one hand, the results point to a life-oriented work in early intervention programs, on the other hand, the need for action and change is still slightly visible. Regarding generalisability it has to be critically noted that the results are not generally applicable to early intervention centers and families making use of early intervention. In addition, one has to take into account that the investigation was based on a small sample which limits the reliability of the results and makes them more difficult to interpret.