Titelaufnahme

Titel
Die wettbewerbsrechtliche Kontrolle von Minderheitsbeteiligungen aus europarechtlicher Sicht / eingereicht von Stefan Jäger
Verfasser/ VerfasserinJäger, Stefan
Begutachter / BegutachterinGrünwald Alfons
Erschienen2013
UmfangVII, 66, XII Bl. : Zsfassung
HochschulschriftGraz, Univ., Dipl.-Arb., 2013
Anmerkung
Zsfassung in dt. und engl. Sprache
SpracheDeutsch
DokumenttypDiplomarbeit
Schlagwörter (GND)Europäische Union / Minderheitsbeteiligung / Wettbewerbsrecht / Europäische Union / Minderheitsbeteiligung / Wettbewerbsrecht / Online-Publikation
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-52220 Persistent Identifier (URN)
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Die wettbewerbsrechtliche Kontrolle von Minderheitsbeteiligungen aus europarechtlicher Sicht [0.61 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Minderheitsbeteiligungen können negative Effekte auf den Wettbewerb haben; entweder indem sie zu einer Erhöhung der Preise und einer Einschränkung der Produktion führen (unilaterale Wirkungen), oder indem sie eine Koordination zwischen den Wettbewerbern forcieren (koordinierte Wirkungen). Der Erwerb von Minderheitsbeteiligungen kann im europäischen Wettbewerbsrecht zwar einer Prüfung unterzogen werden, allerdings bestehen gewisse Einschränkungen. Mit dieser Diplomarbeit werden die Möglichkeiten aufgezeigt, wie der Erwerb solcher Beteiligungen kontrolliert werden kann. In Betracht kommt hierbei sowohl die Fusionskontrollverordnung (FKVO), als auch das Kartellverbot des Art. 101 AEUV und das Missbrauchsverbot des Art. 102 AEUV. Bei einer Prüfung ist die Unterscheidung zwischen aktiven und passiven Minderheitsbeteiligungen von entscheidender Bedeutung, da letztere nicht von der FKVO erfasst werden. Im Rahmen der Arbeit wird zunächst der Begriff ?Minderheitsbeteiligung? erklärt, sowie die möglichen negativen Wirkungen, die aus einer solchen strukturellen Verflechtung resultieren können, aufgezeigt. Anschließend werden allgemeine Grundlagen des Wettbewerbsrechts besprochen. Danach wird auf die einzelnen Normen eingegangen und eine Prüfung von Minderheitsbeteiligungen unter diesen Normen dargelegt.

Zusammenfassung (Englisch)

Minority shareholdings may have negative effects on competition; either by contributing to higher prices and less output (unilateral effects), or by facilitating collusion between the competing companies (coordinated effects). The acquisition of minority shareholdings can be reviewed under EC competition law, but there are certain constraints. This diploma thesis shows the possibilities, how minority shareholdings can be controlled. Under EC competition law regime the EC merger regulation as well as Art. 101 and 102 TFEU can be applied. Important is the distinction between active and passive minority shareholdings, since the latter are not covered by the EC merger regulation. Within the framework of this diploma thesis the term ?minority shareholding? and the potentially negative effects of such an structural interlocking are explained at the beginning. Afterwards general principles of EC competition law are reviewed. Subsequently the legal rules and a review of minority shareholdings under these are discussed.