Titelaufnahme

Titel
Die Ausfallwahrscheinlichkeit und Erlösquote von Staatsanleihen / vorgelegt von Christoph Kirchmeier
Weitere Titel
Default probability and recovery rate of government bonds
Verfasser/ VerfasserinKirchmeier, Christoph
Begutachter / BegutachterinFischer Edwin
Erschienen2013
UmfangX, 55, XVI Bl. : 2 Zsfassungen ; Ill., graph. Darst.
HochschulschriftGraz, Univ., Masterarb., 2013
Anmerkung
Zsfassung in dt. und engl. Sprache
Anmerkung
Abweichender Titel laut Übersetzung der Verfasserin/des Verfassers
SpracheDeutsch
DokumenttypMasterarbeit
Schlagwörter (GND)Europäische Union / Staatsanleihe / Ausfallrisiko / Europäische Union / Staatsanleihe / Ausfallrisiko / Online-Publikation
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-52072 Persistent Identifier (URN)
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Die Ausfallwahrscheinlichkeit und Erlösquote von Staatsanleihen [1.18 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Die Risikoprämien für Staatsanleihen europäischer Länder sind im Jahr 2012 teilweise in schwindelerregende Höhen gestiegen. Dies war zurückzuführen auf die wachsende Schuldenproblematik im europäischen Wirtschaftsraum und betraf speziell die sogenannten PIIGS Staaten. Nach Griechenland, Portugal und Irland ist über Ansteckungseffekte auch die mangelnde Kreditwürdigkeit Spaniens und Italiens in den Vordergrund gerückt. Die Angst vor der Zahlungsunfähigkeit eines Landes und dem damit verbundenen Staatsbankrott wird immer größer. Mit dem Staatsbankrott eines Landes geht der Ausfall der Staatsanleihen einher. Die Preise der Staatsanleihen (Credit Spreads) und auch die Preise der Kreditausfallversicherungen (Credit Default Swaps CDS) sind zwei Marktbarometer mit denen sich die Ausfallwahrscheinlichkeit bzw. das Ausfallrisiko einer Staatsanleihe bestimmen lässt. Zusätzlich benötigt man die Bestimmung einer sogenannten Recovery Rate (Wiedereinbringungsquote), welche den Anteil an der Forderung im Insolvenzfall angibt. Diese Quote erhalten die Gläubiger trotz des Ausfalles. Die Ausfallwahrscheinlichkeit kann durch die zwei modelltheoretische Ansätze der strukturellen Modelle und Reduktionsmodelle ermittelt werden. Beide Ansätze gehen dabei grundsätzlich von einem risikoneutralen Investor aus, obwohl die Realität anders aussieht. Um diese Problematik zu lösen müssen die ermittelten risikoneutralen Ausfallwahrscheinlichkeiten in risikoaverse transformiert werden. Die folgende Masterarbeit zeigt die verschiedenen Berechnungsmöglichkeiten der impliziten Ausfallwahrscheinlichkeit aus den Preisen von Staatsanleihen bzw. aus den Prämien von CDS auf und dies in einer risikoneutralen sowie risikoaversen Variante. Es werden dabei die wesentlichen Parameter der Verlust- bzw. Erlösquote und weitere verschiedene Einflussfaktoren erläutert.

Zusammenfassung (Englisch)

In the year 2012 the risk premium of government bonds of European countries partly increased to dizzying height. This was caused by the increasing debt problem of the European economic area and was especially related to the PIIGS countries. Due to contagion effect from Greece, Portugal, and Irland, the lacking credit worthiness of Spain and Italy come to the fore. The fear of a country?s insolvency and the connected national bankruptcy have risen since then. The bankruptcy of a country is attended by a default of a government bond. The credit spreads and credit default swaps of a government bond are two market barometers to determine the default probability and default risk of a government bond. Furthermore, you need a recovery rate to determine the default probability that indicates the rate of receivables in the case of insolvency. The creditors obtain this rate despite bankruptcy. The default probability could be determined through two model-theoretical approaches. These two models are the structural models and the reduced form models. Both models are acting on the assumption of a risk-neutral investor, although the reality is different. The solution of this problem is the transformation of the risk-neutral default probabilities to risk-averse probabilities. The following master thesis covers the different calculation opportunities of the implicit default probability in a risk-neutral and risk-averse model on the basis of credit spreads and credit default swaps of government bonds. In addition it covers the fundamental parameter of the loss given default, recovery rate and other different factors of influence.

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