Titelaufnahme

Titel
Ethical content of Igbo personal names and masquerade systems as basic tools of initiation into the Igbo family tree of life and values / eingereicht von Ezeuchenne Eliseus Afamefuna
Verfasser/ VerfasserinEzeuchenne, Eliseus Afamefuna
Begutachter / BegutachterinNeuhold Leopold ; Schaupp Walter
Erschienen2013
Umfang460 S.
HochschulschriftGraz, Univ., Diss., 2013
SpracheEnglisch
Bibl. ReferenzOeBB
DokumenttypDissertation
Schlagwörter (GND)Ibo / Kultur / Religion / Ibo / Kultur / Religion / Online-Publikation
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-51979 Persistent Identifier (URN)
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Ethical content of Igbo personal names and masquerade systems as basic tools of initiation into the Igbo family tree of life and values [2.83 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Gibt es einen Faktor neben der Geburt, welcher eine Person für die Mitgliedschaft in einen typischen Igbo-Lebensbaum qualifiziert? Ins Positive gewendet: Wie erlangt die biologische Nachkommenschaft eines Archetyps (original, traditionell/authentisch/modellhaft) von Igbo-Familie personale Identität in Einbezug in das psychokulturelle Wertsystem der Igbos? Das Paradox der personalen Identität im soziokulturellen Milieu der Igbos entspringt der Natur der afrikanischen Weltsicht, insbesondere der afrikanischen Wahrnehmung der Natur des Universums und der Stellung des Menschen in diesem, überhaupt in seinem Bild vom Leben und der menschlichen Bestimmung. Diese einzigartige Perspektive gehört auf eine allgemeine Weise zur einzigartigen Ausdrucksweise der Antworten oder Verhaltensweisen, die als seine spezifische Kultur gefasst werden. Dieser Diskurs führt zur Beobachtung, dass die Geburt in der Igbo Gemeinschaft oder in einer Igbo-Familie beglaubigt wird durch einige institutionelle Akte und Prozesse, welche in Initiationen ihren Höhepunkt finden.Initiationen im Laufe des Lebens einer Person in der Gemeinschaft der Igbos können die Namensgebung einschließen, sind aber nicht darauf beschränkt, sie können die Maskerade-Praxis oder den Kult der ?lebenden Toten? beinhalten, die Übernahme des Ozo Titels oder Iru Mgbede, den Ehevorbereitungskurs für Bräute. Die Namensgebung und die Maskerade-Praktiken sind hervorstechend, weil sie auf symbolische Art und Weise das Individuum in den Lebensbaum der Familie und in ihr Wertesystem einführen. Diese beiden kulturellen Momente umfassen dabei den grundsätzlichen afrikanischen Symbolismus von Identität und Ethik. Und es ist möglich und auch durchführbar, auf diesem Weg die Schemata der afrikanischen Moraltheologie durch Analyse und Bewertung der ethischen Inhalte und Details der Igbo Namensgebung und der Maskarade-Systeme herauszuarbeiten.

Zusammenfassung (Englisch)

Is there any factor besides birth, which qualifies one for membership in/into typical Igbo genealogical Tree of life? Put positively, how does the biological offspring of the Igbo family archetype (original/traditional/authentic/model) acquire personal identity, including their psycho-cultural value system? The paradox of personal identity in the Igbo socio-cultural milieu arises by nature of the African world, namely, the African perception of the nature of the universe and man?s status in it, indeed his notion of life and the human destiny; which unique perspective appertains in a general way to the unique manner of responses or behaviors that is regarded as his culture. This discourse observes that birth in Igbo community or into the Igbo family is authenticated by some institutional acts and processes which culminate in initiations. Initiations in the course of life of the Igbo person may include but not limited to Name giving (the Personal Names System), the Masquerade practice or cult of living dead, Ozo title taking, Iru Mgbede (pre-marriage course for brides). The name giving and masquerade practices are outstanding because they symbolically introduce the individual into the Igbo family tree of life and value systems. These two (twin) cultural ?moments? comprehend thereby the basic African symbolism of identity and ethic. And it is possible and viable too, to work out the rubrics of African Moral Theology by analysis and evaluation of the ethical contents and details of the Igbo naming and Masquerade systems.