Titelaufnahme

Titel
Frauen in der Nachkriegszeit am Beispiel der Steiermark / vorgelegt von Angela Stowasser
Verfasser/ VerfasserinStowasser, Angela
Begutachter / BegutachterinSchmidlechner-Lienhart Karin Maria
Erschienen2013
Umfang84 Bl. : 2 Zsfassungen
HochschulschriftGraz, Univ., Dipl.-Arb., 2013
Anmerkung
Zsfassung in dt. und engl. Sprache
SpracheDeutsch
DokumenttypDiplomarbeit
Schlagwörter (GND)Steiermark / Frau / Alltag / Geschichte 1945-1950 / Steiermark / Frau / Alltag / Geschichte 1945-1950 / Online-Publikation
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-51935 Persistent Identifier (URN)
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Frauen in der Nachkriegszeit am Beispiel der Steiermark [0.56 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Beginnend mit den allgemeinen Lebensbedingungen, die nach Kriegsende in der Steiermark geherrscht haben, liegt der Fokus dieser Arbeit auf dem Leben der Frauen nach Kriegsende. Die allgemeinen Lebensbedingungen, wie die schlechte Energieversorgung, die schwierige Bekleidungssituation und vor allem die vollkommen unzureichende Lebensmittelsituation werden im ersten Teil dieser Arbeit behandelt. In der Folge wird auf das Arbeitsleben der Frauen eingegangen. Die Unterscheidung zwischen Überlebensarbeit und Lohnarbeit ist hier zu treffen, denn das Wichtigste für die Frauen war es, für die Ernährung von Kindern und Familie zu sorgen. Die Überlebensarbeit wurde im Gegensatz zur Lohnarbeit zur wichtigeren Aufgabe für die Frauen. Mit der Überlebensarbeit wurde die Existenz gesichert, es wurden Lebensmittel, Holz, Kleidung und vieles mehr auf Hamsterfahrten oder am Schwarzmarkt herbeigeschafft, um so das Überleben zu sichern. Neben der existenzsichernden Überlebensarbeit waren Frauen auch in vielen Branchen der Lohnarbeit beschäftigt. Jedoch wurde diese Form der Arbeit von den Frauen unmittelbar nach Kriegsende nicht als so wichtig empfunden wie die Überlebensarbeit, da mit dem Geld das durch die Lohnarbeit verdient wurde, nichts gekauft werden konnte. Nicht nur in der Nachkriegszeit, sondern schon während des Krieges mussten die Frauen die Arbeitsplätze der Männer einnehmen, da sich diese kriegsbedingt im Ausland aufhielten. Aufgrund des akuten Arbeitskräftemangels wurden Frauen auch in weniger ?traditionellen? Berufsfeldern, den sogenannten ?Männerberufen? eingesetzt. Trotz der Tatsache, dass viele Frauen in den verschiedensten Männerberufen tätig waren, wurden sie meistens nicht gleich wie ihre männlichen Kollegen entlohnt.Des Weiteren wird in dieser Arbeit auch auf die Beziehungen der Frauen zu den Heimkehrern eingegangen und darauf, wie sich die Rückkehr der Männer auf das Arbeitsleben der Frauen ausgewirkt hat.

Zusammenfassung (Englisch)

After World War II, Styrians found themselves living in difficult conditions, thus this diploma thesis focuses on women after World War II. The challenging life circumstances, for instance, the unreliable and insufficient supplies of power, food, and clothing will be discussed. Additionally, other problems facing Styrian women will be part of this thesis. For instance, the relationships between the women who stayed home and those who returned to Styria after the war and/or captivity, will be examined.The differentiation between the work, which women had to do for daily survival, and the work, which they had to do for wages, is very important. The most vital element for women was, that they had enough food for their children and that they were able to care for their families. Therefore, basic survival was more important compared with financial well-being. Since there was no possibility to purchase anything, money was more or less worthless. During the war women took the jobs previously held by men in both traditional and less traditional fields such as police officer.Sadly, despite the fact that women were working in male-dominated areas, they did not earn the same wages as did their male colleagues.