Titelaufnahme

Titel
Zusammenhänge zwischen Perfektionismus, Selbstwert und Wettkampfangst im Tanzsport / vorgelegt von David Steindl
Verfasser/ VerfasserinSteindl, David Benjamin
Begutachter / BegutachterinSchwerdtfeger Andreas
Erschienen2013
Umfang78 Bl. : 2 Zsfassungen ; Ill.
HochschulschriftGraz, Univ., Dipl.-Arb., 2013
Anmerkung
Zsfassung in dt. und engl. Sprache
SpracheDeutsch
DokumenttypDiplomarbeit
Schlagwörter (GND)Tanzsport / Perfektionismus / Selbstwertgefühl / Wettkampf / Tanzsport / Perfektionismus / Selbstwertgefühl / Wettkampf / Online-Publikation
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-51860 Persistent Identifier (URN)
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Zusammenhänge zwischen Perfektionismus, Selbstwert und Wettkampfangst im Tanzsport [0.85 mb]
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Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

In der vorliegenden Studie werden Zusammenhänge zwischen Perfektionismus, Selbstwertund Wettkampfangst untersucht. Perfektionismus und seine Subfacetten sollen bei denAnalysen im Vordergrund stehen. Darüber hinaus werden die Konstrukte aufGeschlechtsunterschiede hin geprüft und zur Klassifikation von Erfolg herangezogen. Erfolgwurde als Position in der aktuellen Weltrangliste definiert, klassifiziert in drei Kategorien. Dieuntersuchte Stichprobe bestand aus insgesamt 72 TänzerInnen im Alter von 16 bis 32 Jahren(M = 24, SD = 4.58), welche aus verschiedenen Nationalitäten stammten. Diese füllten jeweilseinen Fragebogen zur Erhebung von Perfektionismus (Multidimensionales Inventar zuPerfektionismus im Sport), Selbstwert (Rosenberg Selbstwert Skala) und Wettkampfangst(Wettkampf State-Angst Inventar) aus. Die Fragebögen lagen in den Sprachen Deutsch undEnglisch vor. Die Erhebung fand in ausreichendem Abstand zu einem bevorstehendenWettkampf statt, um die Resultate nicht zu beeinflussen. Die Ergebnisse zeigten einenZusammenhang zwischen der negativen Dimension des Perfektionismus und Wettkampfangst,sowie Selbstwert. Die positive Dimension konnte unter statistischer Kontrolle der negativenDimension nur mit Selbstwert in Verbindung gebracht werden. Geschlechtsunterschiedefanden sich nur im Bereich somatische Angst, wobei Frauen höhere Werte erzielten alsMänner. Für den Erfolg der TanzsportlerInnen konnten zwei Faktoren, Perfektionismus undsomatische Angst als Subdimension der Wettkampfangst, als ausschlaggebend identifiziertwerden. Streben nach Perfektionismus in einem gesunden Maße, verbunden mit einerResistenz gegenüber bestimmten Faktoren der körperlichen Wahrnehmung scheinen somitden Erfolg von TanzsportlerInnen zu begünstigen.

Zusammenfassung (Englisch)

In the present study, correlations between perfectionism, self-esteem and competition anxietyare examined. Perfectionism and its sub-dimensions should be primary focused in this work.In addition, the variables will be tested for gender differences and used for classification ofsuccess. Success was defined as the position in the current world ranking, classified into threecategories. The analyzed sample consisted of a total of 72 dancers, aged from 16 to 32 years(M = 24, SD = 4.58), which came from different nationalities. They each completed aquestionnaire-battery for perfectionism (Multidimensional Inventory of Perfectionism inSport), self-esteem (Rosenberg Self-esteem Scale) and competition anxiety (CompetitionState-Anxiety Inventory). The questionnaires were available in German and English language.The survey took place at a sufficient distance to an upcoming competition to not affect theresults. The results showed a correlation between the negative dimension of perfectionism,competition anxiety and self-esteem. The positive dimension could be associated with selfesteemunder statistical control of the negative dimension. Gender differences were foundonly in somatic anxiety with women scored higher than men. For the determination of successof athletes two factors, perfectionism and somatic anxiety as a sub-dimension of competitionanxiety, could be identified. Striving for perfection in a healthy degree associated with aresistance to certain factors of physical experience therefore seem to favor a successful dancer.