Titelaufnahme

Titel
"Pomodoro, Cipollino, Fagiolone e Carotino": eine Minestrone aus Fantasie und sozialer Realität : eine Übersetzungsanalyse des Romans "Le avventure di Cipollino" von Gianni Rodari / vorgelegt von Cristina Sala
Verfasser/ VerfasserinSala, Cristina
Begutachter / BegutachterinWolf Michaela
Erschienen2013
Umfang126 Bl. : 2 Zsfassungen + 1 CD-ROM
HochschulschriftGraz, Univ., Masterarb., 2013
Anmerkung
Zsfassung in dt. und engl. Sprache
SpracheDeutsch
DokumenttypMasterarbeit
Schlagwörter (GND)Rodari, Gianni <Il romanzo di Cipollino> / Übersetzung / Deutsch / Rodari, Gianni <Il romanzo di Cipollino> / Übersetzung / Deutsch / Online-Publikation
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-51764 Persistent Identifier (URN)
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 Das Werk ist frei verfügbar
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"Pomodoro, Cipollino, Fagiolone e Carotino": eine Minestrone aus Fantasie und sozialer Realität [1.67 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Gegenstand der vorliegenden Masterarbeit ist das italienische Kinderbuch Le avventure di Cipollino von Gianni Rodari sowie seine deutsche Übersetzung, die in der DDR angefertigt wurde. In diesem Zusammenhang wird darauf abgezielt, aufzuzeigen, wie der außergewöhnliche Stil des Autors und der kindlich-spielerische Charakter des Buches in die deutsche Übersetzung übertragen wurden, und wie sich die Übersetzungsstrategien auf die doppelte Adressierung des Originals ausgewirkt haben. Es wird davon ausgegangen, dass sich der Übersetzer tendenziell am Original orientiert hat, indem er sich mehr für foreignizing Übersetzungsstrategien entschied. Im Hinblick auf die zwei unterschiedlichen empfohlenen Altersgruppen wird des Weiteren angenommen, dass es zu einer Nivellierung des kindlichen Charakters des Buches gekommen ist. Daraus resultierend wird vermutet, dass dies eine Neutralisierung der doppelten Adressierung sowie eine Abschwächung des amüsanten Charakters des Buches zur Folge hat. Zur Überprüfung der aufgestellten Hypothesen wurde zuerst das Feld KJL u.a. auch im Zusammenspiel mit Übersetzung erörtert. In weiterer Folge wurden die Kontexte, in denen das Buch geschrieben und rezipiert wurde, diskutiert. Daraufhin wurden der Autor, sein Stil, seine Themen und seine Rezeption im deutschsprachigen Raum beleuchtet. Anschließend wurden Stellen aus dem Original und der Übersetzung einer Paratextanalyse mit dem Modell von Genette sowie einer Bilderanalyse mit den Modellen von Kress/van Leeuwen und Nikolajeva/Scott unterzogen. Zuletzt wurden einigen Textpassagen nach dem Modell von Aixelà analysiert, wobei festgestellt wurde, dass entgegen meiner Annahme mehr domesticating Strategien herangezogen wurden, besonders hinsichtlich der Kulturspezifika. Bei allen drei Analysen hat sich ergeben, dass es zu einer Abschwächung des kindlichen Charakters des Buches gekommen ist, und dementsprechend auch zur Nivellierung der doppelten Adressierung bzw. der Lebendigkeit des Originals.

Zusammenfassung (Englisch)

This master thesis examines the Italian children?s book ?Le avventure di Cipollino? by Gianni Rodari as well as its German translation which was published in the GDR. The aim of the thesis is to explore how the extraordinary style of the author and the playful and child-oriented character of the book were conveyed in the German translation and how the translation strategies affected the aspect of the dual audience of the source text. The master thesis is based on the assumption that the translator emphasized foreignizing rather than domesticating translation strategies. Taking into account the two different age groups, it was furthermore supposed that the childlike character of the book was flattened. As a result, it was hypothesized that the dual audience of the source text cannot be found in the target text, and the funny character of the original is diminished. To verify my hypothesis I firstly discussed the topic of children?s and juvenile literature, also in relation to the field of translation. Subsequently, the contexts of elaboration and literary reception of the book were outlined. The fourth chapter focuses on the author, his writing style and themes as well as his reception in German-speaking countries. Then, certain paratextual elements were analyzed on the basis of Genette?s model; furthermore, illustrations of the source and the target texts were compared and examined applying the model of Nikolajeva/Scott and that of Kress/van Leeuwen. Finally, an analysis of a selection of text passages of the original and the translation was carried out utilizing the model of Aixelà. This analysis demonstrated that ? contrary to my assumption ? the translator opted mostly for domesticating strategies, in particular concerning the culture specific items. The whole analytical part showed that the playful character of the source text was diminished and the dual audience not taken into due account. This led to a consequent loss of the vividness of the original text.