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Title
Mediation in Bosnien und Herzegowina unter Berücksichtigung der österreichischen und europäischen Regelungen / vorgelegt von Suzana Malinović
Additional Titles
The Mediation in Bosnia and Hercegowina, cinsidering Austrian and European regulations
AuthorMalinović, Suzana
CensorFerz Sascha
Published2013
Description127 Bl. : Zsfassung ; Ill.
Institutional NoteGraz, Univ., Dipl.-Arb., 2013
Annotation
Abweichender Titel laut Übersetzung der Verfasserin/des Verfassers
LanguageGerman
Document typeThesis (Diplom)
Keywords (GND)Bosnien-Herzegowina / Mediation / Recht / Österreich / Europäische Union / Bosnien-Herzegowina / Mediation / Recht / Österreich / Europäische Union / Online-Publikation
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-51562 Persistent Identifier (URN)
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Mediation in Bosnien und Herzegowina unter Berücksichtigung der österreichischen und europäischen Regelungen [1.03 mb]
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Abstract (German)

Die Mediation, als eine Möglichkeit Streitigkeiten friedlich und außergerichtlich beizulegen, gewinnt in der letzten Zeit zunehmend an Bedeutung. Insbesondere deswegen, weil durch solche alternativen Formen der Streitbeilegung die Gerichte entlastet werden und die Bürger und Wirtschaftsteilnehmer besseren Zugang zum Recht erhalten. Das Ziel dieser Arbeit ist es einen Überblick über die gesetzlichen Regelungen der Mediation in der EU, Österreich und BiH zu geben und diese abschließend miteinander zu vergleichen. Im Jahr 2008 stellte der europäische Gesetzgeber zum ersten Mal verbindliche Regelungen im Bereich der Mediation auf und erließ die RL des Europäischen Parlaments und des Rates 2008/56/EG über bestimmte Aspekte der Mediation in Zivil- und Handelssachen, welche bis zum 21.05.2011 in die nationalen Rechtsordnungen umgesetzt werden mussten. In Österreich trat schon im Jahr 2004 ein Zivilrechts-Mediations-Gesetz in Kraft. Im Zuge der Umsetzung der EuMedRL wurde, im Jahr 2011, in Österreich das EU-MediatG erlassen, das die Anwendung der Mediation noch weiter fördern sollte. In BiH ist das Mediationsverfahrensgesetz im Jahr 2004 in Kraft getreten. Im gleichen Jahr wurde das erste Pilot Projekt in BiH an dem BG Banjaluka gestartet. Die Mediation wird seit dem Jahr 2007 angewendet, wobei festgestellt wurde, dass diese in BiH noch nicht den völligen Einklang gefunden hat. Es ist vor allem notwendig klar definierte Modelle für die Weiterentwicklung der Mediation im Land zu schaffen. Der Vergleich der Rechtsquellen hat gezeigt, dass im Großen und Ganzen alle drei Rechtsquellen die gleiche Zielrichtung verfolgen. Die wichtigsten Unterschiede bestehen in Bezug auf die Vollstreckbarkeit der Mediationsvereinbarungen und die Hemmung von Fristen während der Mediation.

Abstract (English)

Mediation, a way to resolve disputes peacefully outside the courtroom, is becoming more relevant lately. One reason is that this form of alternative dispute resolution is relieving the courts of work. Another reason is that people and economic participants are obtaining an easier access to the law. The objective of this thesis is to give a brief overview over the regulations governing mediation in the EU, Austria and Bosnia and Herzegovina, and to compare them to each other. In 2008, the European legislators enacted for the first time mandatory provisions with the Directive of the European Parliament and the Council (2008/56/EG) which govern certain aspects of mediation in civil and commercial law matters. The Directive had to be implemented through national legislations by June 21, 2011.The Civil Mediation Act became effective in Austria in 2004. In the course of implementation of the European Mediation Directive, in 2011, Austria enacted the EU-Mediation Act, with the purpose to further foster mediation. In BiH, the Mediation Procedure Act became effective in 2004. In the same year, the first pilot project started in BiH at the District Court Banjaluka. Mediation has been used in BiH since 2007, but it has to be noted that there is still room for improvements. It is necessary to define models of development of mediation in Bosnia and Herzegovina. The comparison of the three judicial systems shows, overall, that they are pursuing the same development. The major distinctions are with regard to enforceability of mediation agreements and suspension of time limitations during mediation.

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