Bibliographic Metadata

Title
Kroaten und der letzte Schicksalsschlag - : Aggressionskrieg 1991-1995 mit seinen Folgen in Bezug auf Migration und Integration / Tomo Čubela
Additional Titles
Croatia and the latest stroke of fate - war of aggression 1991 - 1995 with its consequences concerning migration and integration
AuthorČubela, Tomo
CensorNeuhold Leopold ; Schaupp Walter
Published2013
Description379 Bl. : Ill., graph. Darst., Kt.
Institutional NoteGraz, Univ., Diss., 2013
Annotation
Abweichender Titel laut Übersetzung der Verfasserin/des Verfassers
Zsfassung in engl. Sprache
LanguageGerman
Bibl. ReferenceOeBB
Document typeDissertation (PhD)
Keywords (GND)Jugoslawienkriege / Kroaten / Jugoslawienkriege / Kroaten / Online-Publikation
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-51516 Persistent Identifier (URN)
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Kroaten und der letzte Schicksalsschlag - [8.42 mb]
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Abstract (German)

Die Kroaten sind seit jeher ein Wanderungsvolk, sie zogen umher, um eine Heimat zu finden und sie wurden immer wieder vertrieben, durch Kriege oder auf Suche nach Arbeit und günstigen Lebensbedingungen. Der Einbruch der Osmanen in ihre Heimat, der Zweite Weltkrieg und der Krieg von 1991 bis 1995 sind Besondere Auslöser für erzwungene Auswanderung und die Notwendigkeit der Suche nach Integration.Es gibt ja verschiedene Ursachen für Migrationen. Die Unterscheidung verschiedener Typen ist wichtig für eine Unterscheidung der Bedingungen für Integration. Es ist etwas anderes, wenn Vertreibung mit dem Wunsch nach Rückkehr verbunden ist, als wenn die Perspektive auf dauernden Wohnortwechsel gerichtet ist. Für die Kroaten, die im Krieg 1991 ? 1995 flüchten mussten, stand die baldige Rückkehr in ihr Heimatland im Mittelpunkt des Denkens, die Schwierigkeiten zurückzukehren aufgrund des Verlustes des Hauses, der Arbeit und der Schwierigkeit, eine neue Wohnstätte, die in vielen Fällen nicht mehr die vor dem Krieg sein konnte, weil das Gebiet von anderen Ethnien besetzt blieb, lenkte den Blickwinkel auf dauernden Aufenthalt im Aufnahmeland. Aufgrund der ähnlichen Kultur und der gleichen Religion war für Kroaten in Österreich die Integration nicht schwer, wiewohl das Erlernen der Sprache oder das Einbinden in neue soziale Bedingungen Hindernisse für eine Integration darstellen. Die kroatischen Missionen der katholischen Kirche Kroatiens bildeten dabei einen wichtigen Integrationsfaktor. In der Kirche fanden und finden die Kroaten Beheimatung auch in der Fremde. Dabei steht das Wirken der Kirche in der Spannung der Ermöglichung der Rückkehr und der realistischen Perspektive auf Eingliederung.

Abstract (English)

Croatians have always been a migrating people, they have been moving around to find a new home and they have been displaced again and again, caused by war or by the search for work and better conditions of living. The Ottoman intrusion in their homeland, the Second World War and the war of 1991-1995 have been particular incidents for enforced migration and the necessity for integration elsewhere.There are different reasons for migration. The discrimination of various types of migration is important for the analysis of the conditions for integration. It means something else if displacement is connected with the wish to return or if it is meant to permanently stay at the new place. Those Croatians who had to flee during the war of 1991-1995 meant to return soon into their homeland, but the difficulties to come back ? loss of their homes and of their work, problems to find a new home which often could not be re-erected at the same place because of its occupation by other ethnic groups ? changed their mind and made them intend to stay permanently in the country of arrival. Because of similarities concerning culture and religion, the integration in Austria was not too difficult for Croations although learning a foreign language and finding new social conditions were forming obstacles for them.The Croatian missions of the Catholic Croatian church could serve as an important factor for integration. Within the church Croatians could find and still find a sense of being at home even in the foreign land. Hereby the activities of the church have to deal with the tension between enabling to return home and a realistic perspective of integration.

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