Titelaufnahme

Titel
Studentische Nahrungskultur in Graz : eine exemplarische Betrachtung aus kulturanthropologischer Sicht / vorgelegt von Tina Stocker
Verfasser/ VerfasserinStocker, Tina
Begutachter / BegutachterinSchrutka-Rechtenstamm Adelheid
Erschienen2013
Umfang135 Bl. : 2 Zsfassungen + 1 CD-ROM
HochschulschriftGraz, Univ., Dipl.-Arb., 2013
Anmerkung
Zsfassung in dt. und engl. Sprache
SpracheDeutsch
DokumenttypDiplomarbeit
Schlagwörter (GND)Graz / Student / Ernährung / Interview / Graz / Student / Ernährung / Interview / Online-Publikation
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-51453 Persistent Identifier (URN)
Zugriffsbeschränkung
 Das Werk ist frei verfügbar
Dateien
Studentische Nahrungskultur in Graz [0.95 mb]
Links
Nachweis
Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

Thema: Studentische Nahrungskultur in Graz. Eine exemplarische Betrachtung aus kulturanthropologischer SichtVerfasserin: Tina StockerAbstractDie vorliegende Arbeit befasst sich mit studentischer Nahrungskultur in Graz und versucht mit Hilfe von acht Interviews mit StudentInnen deren Einstellung zu Ernährung aufzuzeigen. Die These dieser Diplomarbeit ist, dass sich gerade StudentInnen in der Lebensphase des Studiums aufgrund mangelnder Kochkompetenz und schlechtem Zeitmanagement zu einem Großteil von Fast Food, Convenience- und Fertiggerichten ernähren. Ziel dieser Arbeit ist es, jene These mit Hilfe der qualitativen Inhaltsanalyse nach Philipp Mayring zu diskutieren. Eingangs werden die gegenwärtigen Trends in der Ernährung skizziert, anschließend erfolgt eine kurze Einführung in die Geschichte der Fertignahrung. Weiter werden für die Arbeit relevante Theorien der volkskundlichen Nahrungsforschung erläutert, um einen Einstieg in das Forschungsthema ?Nahrung? zu geben. Anschließend erfolgt eine kurze Vorstellung der InterviewpartnerInnen, wobei deren Lebensumstände skizziert werden. Die Ergebnisse der Befragung werden anhand von induktiv und deduktiv ermittelten Kategorien dargestellt um diese anschließend unter Einbeziehung der Literatur zu analysieren. Die Analyse der Interviews zeigt, dass Ernährung einem hohen Grad an Individualisierung unterliegt und auch geschlechterspezifische Klischees widerlegt werden können. In Partnerschaft oder in einer freundschaftlich verbundenen Wohngemeinschaft lebende StudentInnen kochen häufiger mit frischen Zutaten als allein oder in einer Zweckwohngemeinschaft lebende Singles. Ein Zusammenhang zwischen Lebensstil und Ernährungsstil ist deutlich nachweisbar.

Zusammenfassung (Englisch)

Topic: Food culture of students in Graz. An exemplary reflection analysed through an anthropological viewAuthor: Tina StockerThe present paper is about food culture of students in Graz and tries to show off the varying attitudes of students among food by doing eight interviews. The thesis of this paper was that students are more likely to eat fast food or convenience food because of a lack of cooking competences and a bad time management. The aim of this paper is to whether approve or disprove the thesis by using Philipp Mayring?s qualitative content analysis. First of all the main trends in diet shall be shown off, further there is a short introduction to the history of convenience-food and pre-cooked dishes. Onwards the relevant topics of culture-anthropologist food research are represented to get into the topic ?Food/Diet?. Next the interviewees and there life circumstances are presented.The results of the interviews are shown in categories which were established trough inductive and deductive methods. Further on they are analysed by involving the literature used in the paper before. The analysis of the interviews shows that diet has a high level of individualisation and even gender-related stereotypes could not be approved. It also showed, that those students, who have a relationship or are living in an apartment with friends are more likely to cook with fresh ingredients than those who are single or live in an apartment with others without being friends. A connection between lifestyle and nutrition is approved.