Titelaufnahme

Titel
Die UN-Konvention über die Staatsangehörigkeit verheirateter Frauen : eine rechtshistorische Darstellung unter Berücksichtigung der gegenwärtigen Entwicklung / eingereicht von Katharina Wittek
Verfasser/ VerfasserinWittek, Katharina
Begutachter / BegutachterinPrettenthaler-Ziegerhofer Anita
Erschienen2013
Umfang79 Bl. : Zsfassung
HochschulschriftGraz, Univ., Dipl.-Arb., 2013
Anmerkung
Zsfassung in dt. und engl. Sprache
SpracheDeutsch
DokumenttypDiplomarbeit
Schlagwörter (GND)Frau / Staatsangehörigkeitsrecht / Geschichte / Frau / Staatsangehörigkeitsrecht / Geschichte / Online-Publikation
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-51441 Persistent Identifier (URN)
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Die UN-Konvention über die Staatsangehörigkeit verheirateter Frauen [0.51 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

AbstractStaatsbürgerschaft im modernen Sinn gilt als Produkt der Französischen Revolution. Vom Staatsbürgerstatus waren verheiratete Frauen damals gänzlich ausgeschlossen. Grund dafür war ihre untergeordnete Stellung in der Gesellschaft. Das wesentliche Problem das sich daraus ergab, war die Abhängigkeit der Staatsbürgerschaft der Frau von der ihres Ehemannes. Die Heirat eines Ausländers, der Staatsbürgerschafts-wechsel auf Seiten des Mannes während der Ehe und die Scheidung hatten gesetzlich festgelegte Auswirkungen auf die Staatsangehörigkeit der Frau, unabhängig davon, ob sie damit einverstanden war oder nicht.Die Anerkennung als gleichberechtigte Staatsbürgerinnen war eine der zentralen Forderungen der ersten Frauenbewegung, die im 19. Jahrhundert ihren Anfang nimmt. Grundsätzlich ist die Regelung des Staatsangehörigkeitsrechts eine nationale Angelegenheit. Doch da die Rechtslage in den einzelnen Staaten uneinheitlich war und dadurch die Heirat zwischen zwei Personen unterschiedlicher Staatszugehörigkeit oft zu Staatenlosigkeit oder Mehrstaatlichkeit der Frau führte, war eine internationale Übereinkunft notwendig. Nachdem sich die Frauen auf nationaler Ebene zusammengeschlossen hatten begannen sie damit sich auch international zu vereinen, um so ihrem Ziel näher zu kommen. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts war die Staatsangehörigkeit verheirateter Frauen Thema der Völkerbundversammlungen. Später fiel diese Angelegenheit in den Aufgabenbereich der Vereinten Nationen. Die Konvention über die Staatsangehörigkeit verheirateter Frauen trat 1958 in Kraft. Durch diese und nachfolgende internationale Instrumente ist die Gleichstellung der Frau auf staatsbürgerlicher Ebene heute großteils vollzogen.

Zusammenfassung (Englisch)

AbstractCitizenship in the modern sense is a product of the French Revolution. Married women were completely excluded from citizenship status at this time. This was due to their subordinate position in society.The main problem was that a womans nationality always depended on her husbands nationality. The marriage of an alien, the change of the citizenship on the part of the husband during marriage and a divorce had statutory changes regarding the nationality of the wife, regardless of whether she agreed or not.The recognition as equal citizens was one of the central demands of the first women's movement that had its beginning in the 19th century. Basically, the rules of nationality law are a national issue. But because the legislation in the individual countries was inconsistent and thus the marriage between two people of different nationalities often led to statelessness or multiple nationality of the wife, an international agreement was necessary.After the women had joined at the national level, they began to unite internationally to get closer to their goal. At the beginning of the 20th century the Nationality of Married Women, was the subject of the League of Nations meetings. Later this issue fell within the mandate of the United Nations. The Convention on the Nationality of Married Women entered into force in 1958. Through this and subsequent international instruments on women's equality civic level is now mostly completed.