Titelaufnahme

Titel
Religionsfreiheit - ein Menschenrecht? : christliche und islamische Konzeptionen / vorgelegt von Lisa-Maria Galler
Verfasser/ VerfasserinGaller, Lisa-Maria
Begutachter / BegutachterinNeuhold, Leopold
Erschienen2013
UmfangIV, 97 Bl. : 2 Zsfassungen ; graph. Darst.
HochschulschriftGraz, Univ., Masterarb., 2013
Anmerkung
Zsfassung in dt. und engl. Sprache
SpracheDeutsch
DokumenttypMasterarbeit
Schlagwörter (GND)Religionsfreiheit / Menschenrecht / Religionsfreiheit / Menschenrecht / Online-Publikation
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-51284 Persistent Identifier (URN)
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Zusammenfassung (Deutsch)

Die Debatte um die universelle Gültigkeit der Menschenrechte kann bereits auf eine lange Tradition zurückschauen und scheint in absehbarer Zukunft auch noch kein Ende zu nehmen. Menschenrechte, wie sie in der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte von 1948 und weiteren UNO-Menschenrechtsabkommen definiert sind, wurzeln in der westlichen Ideengeschichte, was deren universellen Geltungsanspruch, laut kritischen Stimmen aus anderen Kulturen, entgegensteht. Die Kritik kommt vermehrt aus islamischen Ländern, die ihre eigene Definition von Menschenrechten haben und zum Teil nicht mit den westlich definierten Menschenrechten übereinstimmen. Doch besagt nicht bereits die Vernunft welche grundlegenden Rechte jedem Mensch zustehen? Nämlich, dass alleine durch die Tatsache des "Menschseins" jedem die gleichen Rechte zugesprochen werden, ohne Rücksichtnahme auf etwaige staatliche oder gesellschaftliche Zustände. Wie können sich hierbei Meinungen derart spalten, dass es seit der Entstehung des Menschen zu keiner Einigung hinsichtlich universell gültiger Menschenrechte kommt? Die Ansatzpunkte der unterschiedlichen Auffassung von Menschenrechten liegen in verschiedenen Faktoren, wie Entwicklung, Tradition, kulturelle Partikularität, politische Ideologie, Religion usw. eines Landes. Die Arbeit befasst sich zu diesem Thema mit christlich- und islamisch geprägten Konzeptionen, speziell in Hinblick auf das Recht auf Religionsfreiheit. Es werden die Beispielländer Ägypten, Saudi-Arabien, Irak und Iran herangezogen, um deren Entwicklungen in Sachen Menschenrechte seit dem Arabischen Frühling genauer zu betrachten. Dem gegenüber, wird die Entwicklung der Menschenrechte in Europa, beginnend bei den Ereignissen der Reformation, beschrieben.

Zusammenfassung (Englisch)

The debate about the universal scope of human rights is now conducted since a long time and apparently it seems that there is no an end in sight; at least not in the foreseeable future. The definition of human rights, which is recorded in the Universal Declaration of Human Rights (UDHR) from 1948 and in other human rights instruments, originates from the west intellectual history. This fact leads to partially vehement criticism, especially from Islamist countries, which consider that the area of validity of defined human rights, just apply to western countries. This is why they defined their own human rights, which are not agreeing to all issues of the western interpretation. But is it not already the content of the rationality which implies fundamental rights of every person? Namely, that the fact of being human attributes the same rights to everybody and that without consideration of eventual state or social conditions. How is it possible, not to be here in complete agreement? Since the origin of human, no agreement has been achieved in this context. The starting points of this various understanding of human rights appear in several factors such as development, tradition, cultural particularism, political ideologies, religion etc. of a country. This paper deals with Christian and Islamic doctrines concerning these issues, especially with awareness on the right of freedom of religion. My analysis of the developments concerning human right issues, especially since the events of the Arab Spring, pertains to the countries Egypt, Saudi Arabia, Iraq and Iran. The other observation field refers to the development of human rights in Europe, starting at the time of the Reformation.