Titelaufnahme

Titel
Auswirkungen von Neurofeedbacktraining auf Patienten mit Multipler Sklerose
Weitere Titel
Auswirkungen von Neurofeedbacktraining auf Patienten mit Multipler Sklerose
Verfasser/ VerfasserinHirschböck, Lisa Carina
Begutachter / BegutachterinWood, Guilherme
ErschienenGraz, 2017
HochschulschriftKarl-Franzens-Universität Graz, Masterarbeit, 2017
Anmerkung
Arbeit an der Bibliothek noch nicht eingelangt - Daten nicht geprüft
Abweichender Titel laut Übersetzung des Verfassers/der Verfasserin
DokumenttypMasterarbeit
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-121386 Persistent Identifier (URN)
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Auswirkungen von Neurofeedbacktraining auf Patienten mit Multipler Sklerose [12.99 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Eines der haufigsten und folgeschwersten Symptome einer Erkrankung an multipler Sklerose (MS) ist die Beeintrachtigung der kognitiven Fahigkeiten.. Dass EEG- basiertes Neurofeedbacktraining (NFT) moglicherweise eine vielversprechende Methode ist, spezifische kognitive Fertigkeiten zu trainieren, konnte bereits in diversen Untersuchungen aufgezeigt werden. In vorliegender Studie sollte uberpruft werden, ob ein zehn Sitzungen umfassendes NFT des sensomotorischen Rhythmus (1215Hz) positive Auswirkungen auf kognitive Fahigkeiten, wie etwa die Aufmerksamkeit, die Konzentration, etc. von Personen mit MS hat. Uberpruft wurden diese Fragestellungen anhand einer Pra-/Posterhebung der Brief Repeatable Battery of Neuropsychological Tests (BRB-N). Um weitere Einflusse des NFT auf etwa die allgemeine Lebens- und die Schlafqualitat, die Angstlichkeit, depressive Symptome sowie Symptome der Fatigue zu erheben, wurden von den PatientInnen außerdem diverse Fragebogen bearbeitet. Um den Einfluss des NFT auf kortikale Parameter zu erheben, wurden diese zusatzlich wahrend der Bearbeitung diverser kognitiver Tests, mittels Elektroenzephalogramm (EEG) aufgezeichnet. Es zeigte sich, dass vier der zehn ProbandInnen nicht auf das NFT ansprachen („NonResponder“). Den ubrigen sechs PatientInnen war es nicht nur moglich ihren SMR innerhalb der einzelnen Trainingssitzungen zu erhohen („Responder“), sondern auch ihre Fahigkeiten hinsichtlich des Langzeitgedachtnisses signifikant zu verbessern. Des Weiteren zeigte sich in dieser Gruppe eine tendenzielle Verbesserung der Exekutivfunktionen und der semantischen Wortflußigkeit. Bezuglich der behavioralen Daten konnten keine positiven Veranderungen durch das NFT herbeigefuhrt werden. Es zeigte sich jedoch eine Verbesserung der Informationsverarbeitung (P300) wahrend der Bearbeitung des Oddball-Paradigmas, sowie eine verstarkte Reizenkodierung (N100) der Stimuli im Sternberg-Paradigma in der Gruppe der „Responder“.

Zusammenfassung (Englisch)

One of the most prevalent and restrictive symptoms in multiple sclerosis (MS) is the impairment of cognitive functions. For several years many studies focused on the question, how to counteract that. That EEG-based neurofeedback training (NFT) could be a promising method to train specific cognitive abilities was demonstrated by a number of studies. The present study was carried out to review if ten sessions of SMR (sensimotor rhythm, 1215Hz) NFT influences cognitive abilities as verbal and visuo-spatial short- and long-term memory, attention and concentration, as well as executive functions, positively in patients suffering from MS. In the current study the Brief Repeatable Battery of Neuropsychological Tests (BRB-N) was used before and after the NFT. Also the influence of NFT on symptoms of fatigue and depression, anxiety, life and sleep quality was investigated with several questionnaires. To investigate the influence of the NFT on cortical parameters an electroencephalogram (EEG) was taken while patients were working on numerous cognitive tests. Four of ten patients didnt respond to the NFT (“NonResponder”) while the other six couldnt only increase their SMR within sessions (“Responder”) but they also significantly improved their long-term memory abilities. Furthermore the “Responders” showed tendencies of increased executive functions and semantic word fluency. Concerning affective data no positive changes were induced by NFT. However, an increase of information processing (P300) while working on an Oddball-Paradigm, and an increased stimuli encoding (N100) while working on a Sternberg-Paradigm, was found in the “Responder” group.