Titelaufnahme

Titel
Strategien zur Erhöhung der Ausschöpfungsquote bei telefonischen Befragungen / Philipp Gufler
Verfasser/ VerfasserinGufler, Philipp
Begutachter / BegutachterinHöllinger Franz
Erschienen2013
Umfang99 Bl. : 2 Zsfassungen
HochschulschriftGraz, Univ., Masterarb., 2013
Anmerkung
Zsfassung in dt. und engl. Sprache
SpracheDeutsch
DokumenttypMasterarbeit
Schlagwörter (GND)Telefoninterview / Demoskopie / Telefoninterview / Demoskopie / Online-Publikation
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-51189 Persistent Identifier (URN)
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Strategien zur Erhöhung der Ausschöpfungsquote bei telefonischen Befragungen [0.68 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Strategien zur Erhöhung der Ausschöpfungsquote bei telefonischen BefragungenPhilipp GuflerAbstract48% aller Interviews werden in Österreich über das Telefon geführt, wodurch die telefonische Befragung zur wichtigsten Methode in der Meinungsforschung wird. Es ist seit längerem bekannt, dass die Umfragebeteiligung rückläufig ist, weshalb auch die Ausschöpfungsrate weiter abnimmt. Die empirische Sozialforschung beschäftigt sich seit Jahrzehnten mit der Ergründung dieses Phänomens und erarbeitete dabei ein vielfältiges quantitatives Datenmaterial. Vor allem Nonresponse und später die verhaltensorientierte Analyse von Telefoninterviewern rückten in den Fokus der Studien. Wenig wurde dabei bezüglich der Strategien der Institute geforscht, die sich auf die Performance der Interviewer auswirken. Sie geben die Rahmenbedingungen vor, in denen Interviewer Umfragen durchführen. Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich mit der Fragestellung, welche Strategien angewendet werden, um die Ausschöpfungsrate zu erhöhen. Mittels halbstandardisierter qualitativer Interviews mit Verantwortlichen aus dem Bereich der Telefonbefragung wurde dieser Frage nachgegangen. Der Markt für Umfrageforschung zeigt sich durch einen hohen Konkurrenzkampf definiert, weshalb die Unternehmen versuchen, ihre Kosten gering zu halten und die Effektivität des Interviewprozesses zu steigern. Die Untersuchung zeigte, dass die Interviewtätigkeit als eine leicht zu erlernende Arbeit wahrgenommen wird, die sich durch ein hohes Maß an Routine, Leistungsdruck und Frustration definieren lässt. Diese Punkte und die ständige Überwachung bewirken eine hohe Fluktuation unter den Interviewern. Generell sind Interviewer leicht ersetzbare Mitarbeiter. Hinsichtlich Überzeugungsarbeit zeigte sich, dass Interviewer verschiedene Strategien anwenden, die sie modular variieren. Sie nehmen Zweifel und bauen Vertrauen zum Respondenten auf, um diesen von der Mitarbeit zu überzeugen.

Zusammenfassung (Englisch)

Strategies to increase response rate on telephone surveysPhilipp GuflerAbstractIn Austria, 48% of all interviews are conducted via the telephone, which makes telephone survey the most important method in opinion polling. It has been known for some time, however, that the participation in surveys is declining, which is why the response rate is continuously reduced. Empirical social research has been engaged in exploring this phenomenon for decades and has hereby produced a variety of quantitative data material. The studies focused more and more on nonresponse and later on the behavioural analysis of telephone interviewers. However, there are little investigations regarding strategies of survey institutes. These institutes determine the framework for the performance of telephone interviewers. This paper deals with the arising question, which strategies are adopted from the side of the institutes, on the one hand, and from the side of the interviewer, on the other hand. Half-standardized qualitative interviews with project managers acting in the field of telephonic research were conducted in order to investigate the research question. In the market of survey research a high level of competitiveness can be observed, which results in companies trying to reduce costs while at the same time improving the effectiveness of the interview process. The investigation shows that performing an interview is regarded as an easily obtained skill, which is defined by a high level of routine, pressure to perform and frustration. This fact and the continuous monitoring result in a high level of fluctuation in interviewers, yet interviewers are easily replaceable employees. Regarding strategies of persuasion it became obvious that strategies of interviewers are very individual and vary according to the personality of the interviewer as well as the person being interviewed. Interviewers reduce doubts and establish trust in the respondents in order to convince them to participate.