Titelaufnahme

Titel
Der Timelag - eine Untersuchung zum Zeitabstand beim Simultandolmetschen / vorgelegt von Carmen S. Grübl
Verfasser/ VerfasserinGrübl, Carmen S.
Begutachter / BegutachterinTiittula Liisa
Erschienen2013
Umfang117 Bl. : 2 Zsfassungen + 1 CD-ROM
HochschulschriftGraz, Univ., Dipl.-Arb., 2013
Anmerkung
Zsfassung in dt. und engl. Sprache
SpracheDeutsch
DokumenttypDiplomarbeit
Schlagwörter (GND)Simultandolmetschen / Lag / Simultandolmetschen / Lag / Online-Publikation
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-51172 Persistent Identifier (URN)
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Der Timelag - eine Untersuchung zum Zeitabstand beim Simultandolmetschen [1 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Der Timelag ? eine Untersuchung zum Zeitabstand beim SimultandolmetschenIn dieser Diplomarbeit steht der Timelag (TL) beim Simultandolmetschen im Zentrum der Aufmerksamkeit. Dabei wird auf die Sprachgebundenheit und ihre Auswirkung auf den Zeitabstand eingegangen und versucht eine Verbindung zwischen dem TL aus der B-Sprache Englisch bzw. C-Sprache Spanisch in die A-Sprache Deutsch festzustellen. Dadurch soll herausgefunden werden, ob es Hinweise auf eine mögliche Beeinflussung der Länge des TLs gibt, welche sich auf die Sprachkombination zurückführen lässt. Es werden eine Grundhypothese A sowie eine Teilhypothese B aufgestellt und diese mittels einer Fallstudie auf ihre Plausibilität hin überprüft. Die Grundhypothese postuliert, dass der TL von der Sprachkombination merklich beeinflusst wird und deshalb mit ihr in Verbindung gebracht werden kann. Konkret bedeutet es die Annahme eines übereinstimmenden Unterschieds im durchschnittlichen Zeitabstand bei beiden Dolmetscherinnen aus der B-Sprache im Vergleich zur C-Sprache. Die Teilhypothese behauptet beide Dolmetscherinnen hätten übereinstimmend einen durchschnittlich längeren TL aus der C-Sprache und einen durchschnittlich kürzeren TL aus der B-Sprache.Zur Überprüfung der Hypothese wurde eine Fallstudie mit zwei Dolmetscherinnen durchgeführt und bei der Ermittlung der Auswertungsergebnisse die qualitative Forschungsmethode angewandt. Je Dolmetschung wurde der durchschnittliche TL errechnet und anschließend miteinander verglichen, um die Haltbarkeit bzw. Unhaltbarkeit der Grund- und Teilhypothese zu eruieren. Hierbei wurde festgestellt, dass sich der durchschnittliche TL beider Probandinnen aus der C-Sprache übereinstimmend von jenem aus der B-Sprache unterscheidet ? aus der C-Sprache war der TL länger als aus der B-Sprache. Diese Ergebnisse deuten darauf hin, dass der TL beim Dolmetschen sprachgebunden sein könnte, wobei diese Hypothese im Rahmen einer deutlich ausgedehnteren Studie überprüft werden muss.

Zusammenfassung (Englisch)

The Time Lag ? an analysis of the time lag during simultaneous interpretingThis diploma thesis focuses on the timelag during simultaneous interpreting. In particular it discusses whether or not the time lag is influenced by the language combination in which the interpreter is working and to what extent. Furthermore, it aims at finding congruities between the time lag span when interpreting from the B-language English or C-language Spanish into the A-language German respectively. Thereby indications should be detected which hint at the possibility that the time lag is indeed influenced by the language combination.To verify this theory hypothesis A and B was constructed and a case study was carried out where two student interpreters worked from English and Spanish into German respectively. Hypothesis A postulates the assumption that the time lag is influenced by the language combination. It assumes a corresponding difference concerning the average time lag span of both interpreters when interpreting from their B-language or C-language into their A-language. Hypothesis B further suggests that both interpreters have on average a consistently longer time lag when interpreting from their C-language and a shorter one when working from their B-language.Finally the average time lag span was calculated for each interpretation and compared to one another to verify or disprove hypothesis A and B. As a result, the average time lag span of both interpreters working from their C-language Spanish differs consistently from their average time lag span when interpreting from their B-language English. The average span of the Spanish interpretation was longer than the average span of the English interpretation. These results hint at the possibility that the time lag in simultaneous interpreting may indeed be dependent on the language combination. However, further investigation of the issue is required to provide reliable data for general conclusions.