Titelaufnahme

Titel
Die Eingliederung des Menschenrechtsbeiras in die Volksanwaltschaft / eingereicht von Scarlett Viola Vanessa Löscher
Verfasser/ VerfasserinLöscher, Scarlett
Begutachter / BegutachterinStöger Karl
Erschienen2013
Umfang98 Bl. : Zsfassung
HochschulschriftGraz, Univ., Dipl.-Arb., 2013
SpracheDeutsch
DokumenttypDiplomarbeit
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-51152 Persistent Identifier (URN)
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Die Eingliederung des Menschenrechtsbeiras in die Volksanwaltschaft [1.44 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Seit 1999 war der Menschenrechtsbeirat in Österreich für die Überwachung des menschenrechtskonformen und menschenrechtswürdigen Umgangs mit Personen in Polizeigewahrsam zuständig, inklusive der Überwachung der Ausübung sicherheitspolizeilicher Befehls- und Zwangsgewalt von dafür befugten Organen. Das 2003 unterzeichnete internationale Zusatzprotokoll zur Anti-Folterkonvention, dem OPCAT, wurde nun endlich nach etlichen Jahren der Diskussion am 01.07.2012 ratifiziert. Zur vollständigen Umsetzung des OPCAT war es notwendig einen Nationalen Präventionsmechanismus zur Verhütung von Folter einzurichten. Aus diesem Anlass wurde der Menschenrechtsbeirat, wie er im BMI bestand, aufgelöst und neu in der Volksanwaltschaft eingegliedert. Die Kompetenzen der Volksanwaltschaft wurden nun erweitert und zukünftig ist sie die zentrale Einrichtung zur Wahrung der Menschenrechte. Der Volksanwaltschaft wurden sechs Kommissionen zur Ausübung der Überwachungstätigkeiten vor Ort beigeordnet, mit denen sie gemeinsam den Nationalen Präventionsmechanismus gemäß dem OPCAT darstellen. Der neue Menschenrechtsbeirat dient nun der Volksanwaltschaft nur mehr als reines Beratungsorgan in Fragen zur Wahrung der Menschenrechte.

Zusammenfassung (Englisch)

The Advisory Board of Human Rights has been responsible for the supervision of human rights worthy and human rights compliant handling of individuals in police custody, including the monitoring of police authority by entitled bodies, in Austria since 1999. On the 1/7/2012 an additional international protocol of the Anti-Torture Convention OPCAT, that was signed in 2003, was finally ratified after several years of discussion. It was necessary to set up a national prevention mechanism to avoid torture in order to fully implement the OPCAT. For this reason the Advisory Board of Human Rights in the form it existed in the BMI was dissolved and newly integrated into the People's Advocate's Office. The responsibilities of the People's Advocate's Office have now been extended, leading to it being the main institution responsible for safeguarding human rights. Together with the six monitoring commissions subordinated on-site, the People's Advocate?s Office makes up the national preventive mechanism according to the OPCAT. The new Advisory Board of Human Rights now only serves the People's Advocate?s Office as an adviser.