Titelaufnahme

Titel
Die Abgeltung von gleicher und gleichwertiger Arbeit im Sinne von Art. 157 AEUV / von Harald Hartl
Verfasser/ VerfasserinHartl, Harald
Begutachter / BegutachterinLöschnigg, Günther
Erschienen2012
UmfangIII, 76 Bl. : Zsfassung
HochschulschriftGraz, Univ., Dipl.-Arb., 2012
SpracheDeutsch
DokumenttypDiplomarbeit
Schlagwörter (GND)Europäische Union / Entgelt / Gleichbehandlung / Österreich / Europäische Union / Entgelt / Gleichbehandlung / Österreich / Online-Publikation
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-50922 Persistent Identifier (URN)
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Die Abgeltung von gleicher und gleichwertiger Arbeit im Sinne von Art. 157 AEUV [0.5 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

In der vorliegenden Arbeit soll eine seit europarechtlichen "Urzeiten" bestehende Primärrechtsbestimmung - Art 157 AEUV - analysiert und thematisiert werden. Dabei wird auf die historische Entwicklung des Gebots der Entgeltgleichheit bei gleicher und gleichwertiger Arbeit von Männern und Frauen näher eingegangen, um später gewisse Entwicklungen besser verstehen zu können. So behandelt das erste inhaltliche Kapitel schwerpunktmäßig Art 119 EG aF und seinen Nachfolger Art 141 EG. Kapitel 2 stellt den Schwerpunkt und Hauptteil dieser Diplomarbeit dar: Auf die historische Seite folgt eine Analyse der einzelnen "Tatbestände" des neuen Art 157 AEUV. Da der Wortlaut der Bestimmung eher knapp gehalten wurde, ist es vonnöten detailliert auf die Rechtsprechung des EuGH Bezug zu nehmen. So werden in jedem Unterkapitel die dazugehörigen Urteile des Gerichtshofs mit kurzen Sachverhaltsdarstellungen behandelt. Auf Grund der enormen Fortentwicklung des Artikels durch die Judikatur wäre eine isolierte Behandlung ohne Verweise auf die Arbeit der europäischen Richter nicht möglich und auch nicht zielführend. Des Weiteren wird durch die Einbringung von praktischen Fällen der etwas "trockenen" Materie Leben eingehaucht. Als Abschluss des zweiten Kapitels dient eine Analyse von österreichischen Fällen, die Entgeltfragen und Art 157 AEUV zum Thema haben. Im letzten, sehr kurzen Abschnitt soll ein noch größerer Praxisbezug hergestellt werden. Ziel ist es, die Ist-Situation betreffend Lohnunterschiede in Österreich kurz darzustellen und eine Übersicht über die rechtliche Situation in Entgeltgleichheitsfragen in unserem Staat zu geben.

Zusammenfassung (Englisch)

A rule, which consists since the primeval times of European ruling, namely Art 157 TFEU, should be analysed in the present paper. In order to understand the progress of the rule, it is important to discuss the history of the norm concerning equal payment of equal work and work of equal value. Thus, the first chapter is about Art 119 European Community Treaty old version and Art 141 European Community Treaty. The next chapter represents the main part of the paper: After having analysed the historical outline of the rule, the single elements of Art 157 TFEU are made subject of the discussion. It is essential to regard the dispensation of justice of the European Court because of the limited wording of the article. So, various judgements have to be discussed in each chapter. Owing to the progress of Art 157 TFEU due to the judgements of the European Court, an isolated analysis without any references to actions of the Court would not be helpful. Furthermore, the presentation of various judgments helps to make the dry subject more interesting. The discussion of a few Austrian cases concerning the payment of equal work and work of equal value is the second part of this chapter. Finally, the concrete situation concerning differences in payment in Austria should be analysed and also an overview of Austrian norm should be given.