Titelaufnahme

Titel
Friedrich Mayer-Beck : Hinterglasbilder / vorgelegt von Ulrike Pienn
Verfasser/ VerfasserinPienn, Ulrike
Begutachter / BegutachterinPochat Götz
Erschienen2013
Umfang192 Bl. : 2 Zsfassungen ; zahlr. Ill.
HochschulschriftGraz, Univ., Dipl.-Arb., 2013
Anmerkung
Zsfassung in dt. u. engl. Sprache
SpracheDeutsch
DokumenttypDiplomarbeit
Schlagwörter (GND)Mayer-Beck, Friedrich / Hinterglasmalerei / Mayer-Beck, Friedrich / Hinterglasmalerei / Online-Publikation
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-50768 Persistent Identifier (URN)
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Zusammenfassung (Deutsch)

Friedrich Mayer-BeckHinterglasbilderUm dem Hinterglasbild-Oeuvre des Akademischen Malers Friedrich Mayer-Beck näherzukommen wird in der vorliegenden Diplomarbeit allgemein und abrisshaft die Technik der Hinterglasmalerei und die Entwicklung des Hinterglasbildes in Europa, insbesondere die Wiederbelebung der Hinterglasmalerei durch die Künstler des "Blauen Reiters" und durch Paul Klee aufgezeigt.Der repräsentative Überblick über das Lebenswerk des Künstlers in dieser Technik erfolgt in einer Auswahl aus den mehr als 350 Hinterglasbildern, die in Museums- und Privatbesitz erhoben werden konnten.Diese Arbeit umfasst seine ersten Versuche, die Neuorientierung im künstlerischen Ausdruck bis Ende der 1960er Jahre bis zu jenen Hinterglasbildern der späten Jahre, die er in einer von ihm selbst entwickelten Technik perfektionierte. Die Bildthemen, auch oft bekräftigt durch Textpassagen, legen das Suchen nach Beantwortung existenzieller Fragen und nach dem Sinn des Daseins offen. Seine schwermütige und pessimistische Weltanschauung äußert sich in manieristisch stark gelängten und expressiv übersteigerten Darstellungen verbunden mit einer verdichteten und konzentrierten Bildaussage in Einzelbildern und in mehrteiligen Zyklen. Der Künstler zeigt die menschliche Figur in der Situation des Leidenden, Fragenden und Hoffenden in grafischer und oft holzschnittartiger Formgebung. Besonders intensiv beschäftigt sich Mayer-Beck mit dem Totentanzmotiv und dem Leiden Christi.Der eindringliche Individualstil des Spätexpressionisten Friedrich Mayer-Beck kann mit den volkstümlichen Hinterglasbildern nicht in Verbindung gebracht werden. Auch der Vergleich mit den Künstlern des "Blauen Reiters" und mit den zeitgleichen steirischen Hinterglasmalern unterstreicht seine künstlerische Eigenständigkeit.

Zusammenfassung (Englisch)

Friedrich Mayer-BeckReverse glass paintings ("Hinterglasbilder")The first part of this diploma thesis covers the technique of reverse glass painting and its historic development in Europe, especially the resurrection of the technique by members of the artist-group "Blauer Reiter" and by Paul Klee.The second part gives a representative sampling out of around 350 reverse glass paintings from the life work of Friedrich Mayer-Beck which could be found in museums and in private ownership.This text covers his first attempts, his new-orientation in artistic expression in the sixties up to the reverse glass paintings of his late years, where he perfected his self-designed technique. The topics of his paintings, often reinforced by texts, show the search for answers to existentialistic questions and the meaning of life. His melancholic and pessimistic world-view can be seen in manneristically elongated and expressively exaggerated depictions in conjunction with a condensed and concentrated message in single pictures and composite cycles. The artist shows the human figure in the state of suffering, questioning and hoping in graphic and often wood-cut style. Mayer-Beck involves himself intensively with the motives of the "danse macabre" and the sufferings of Christ.The striking individual style of the late-expressionistic artist Friedrich Mayer-Beck can't be compared to vernacular reverse glass paintings, and also the comparsion to the artists of the "Blauer Reiter" and to contemporary Styrian reverse glass painters emphasizes only his artistic independence.