Titelaufnahme

Titel
Gesundheit, Evolution und Nachhaltigkeit. Zurück in die Vergangenheit und egoistisch die Zukunft retten / von Emanuel Ziegler
Verfasser/ VerfasserinZiegler, Emanuel
Begutachter / BegutachterinNeuhold Leopold
Erschienen2013
Umfang90 Bl.
HochschulschriftGraz, Univ., Masterarb., 2013
SpracheDeutsch
DokumenttypMasterarbeit
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-50616 Persistent Identifier (URN)
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Gesundheit, Evolution und Nachhaltigkeit. Zurück in die Vergangenheit und egoistisch die Zukunft retten [0.69 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Lösungsansätze von globalen Problemen (Auswirkungen des Klimawandels, Artensterben, Umweltverschmutzung, etc.) stoßen aufgrund falscher Anreizsysteme und zunehmender Informationskomplexität an ihre Grenzen. Während Jahr für Jahr mehr konsumiert wird und der ökologische Fußabdruck der Nationen, Unternehmen und Privatpersonen vergrößert wird, sind immer mehr Menschen von Zivilisationskrankheiten betroffen. Hinzu kommt, dass durch den technischen Fortschritt und den wirtschaftlichen Aufschwung der letzten Jahrzehnte das durchschnittliche Glück kaum gestiegen ist.Ziel dieser Arbeit ist es, auf Grundlage der menschlichen Bedürfnisse und mit Hilfe der Erkenntnisse der empirischen Glücksforschung, sowie unter Berücksichtigung der Evolutionsmedizin, neue Anreizsysteme zu schaffen, wodurch nicht nur die persönliche Gesundheit und das Wohlbefinden maximiert werden können, sondern obendrein auch noch proökologische und prosoziale Verhaltensweisen gefördert werden.Mittels einer Literaturrecherche wurde untersucht, wodurch sich unser Leben von dem unserer steinzeitlichen Vorfahren unterscheidet und was wir daraus lernen können, um persönliche und kollektive Vorteile daraus zu gewinnen. Grundlagen der Glücks-, Egoismus- und Altruismusforschung, sowie der Evolutions- und (Epi)genetik-Forschung werden ausgeführt, um darauf aufbauend ein Lösungskonzept zu erarbeiten.Es konnten drei wesentliche Unterschiede zwischen paläolithischen und modernen Menschen ausfindig gemacht werden. Diese drei Hauptkomponenten sind: Naturverbundenheit, interpersonelle Verbundenheit und paläolithische Ernährungsweise.Eine Rückbesinnung auf unsere lange Geschichte der Menschwerdung kann dazu führen, dass durch eigennutzbezogene Anreizsysteme globale Probleme besser gelöst werden können.

Zusammenfassung (Englisch)

Solutions to global problems (e.g. effects of climate change, species extinction, environmental pollution, etc.) seem to be unfeasible due to wrong incentives and increasing information. Every year consumption increases, but the ecological footprint of nations, companies and individuals is increasing as well. And not only did technical process and economic growth fail to lead to happier people, but also the incidence of diseases of civilization is growing.With this thesis I examined how to find new incentive systems. For that I used results of empirical science of happiness, evolutionary medicine and human needs. Such a system should maximize human health and well-being, but also promote pro-ecological and pro-social behavior of individuals.On the basis of literature research the differences between our lifestyles nowadays and a human lifestyle as it might have been in the Stone Age is reflected in this thesis in order to find ways to generate individual and collective benefits. With the findings of happiness-, egoism-, altruism-research as well as evolutionary- and (epi)genetic sciences some solution concepts are presented.Three major distinctions between Paleolithic and modern human beings could be found. Those three are relationship with nature, interpersonal relatedness and Paleolithic nutrition. Examination of these distinctions leads to the conclusion that a closer look on the long history of humanization may help to find ways to solve global problems through selfish incentives.