Titelaufnahme

Titel
Die alternativen Formen des Verwaltungshandelns unter Berücksichtigung der EU-Vorgaben am Beispiel Rundfunk
Verfasser/ VerfasserinBerger, Claudia
Begutachter / BegutachterinStöger Karl
Erschienen2013
HochschulschriftGraz, Univ., Dipl.-Arb., 2013
DokumenttypDiplomarbeit
Schlagwörter (GND)Österreich / Verwaltungshandeln / Rundfunk / Europäische Union / Österreich / Verwaltungshandeln / Rundfunk / Europäische Union / Online-Publikation
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-50420 Persistent Identifier (URN)
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Die alternativen Formen des Verwaltungshandelns unter Berücksichtigung der EU-Vorgaben am Beispiel Rundfunk [1.31 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Die vorliegende Diplomarbeit behandelt die Frage nach der Notwendigkeit und Möglichkeit sowie der Grenzen von alternativen Formen des Verwaltungshandelns im Rundfunksektor. Dabei wird in einem ersten Schritt das Verwaltungshandeln respektive die staatliche Regulierung als solche erörtert und auf den Rundfunksektor im Konkreten angewendet. Dem Verständnis von Rundfunkregulierung folgend, wird im Kap I darüber hinaus der neue Rechtsrahmen des Rundfunksektors dargelegt. Schwerpunktmäßig wird dabei auch auf die Divergenz des ORF und des privaten Rundfunks bzw die dem Staat obliegende Verantwortung im Rahmen der Rundfunkregulierung eingegangen. Im darauffolgenden Kap II wird unter der Überschrift Better Regulation der reformpolitische Prozess des, dem Kap I zugrunde gelegten und als Command- and- Control Regulierung bezeichneten Verwaltungshandelns aufgezeigt. Überblicksmäßig werden dabei die Initiativen der EK dargelegt und die spezifischen Maßnahmen betreffend der Verbesserung des Regelungsumfeldes, die im Wesentlichen die Etablierung alternativer Regulierungsformen zum Inhalt haben, als Ausgangspunkt für die weiteren Ausführungen angesehen. Den diesbezüglichen sektorübergreifenden Maßnahmen im Allgemeinen und den in der AVMD-RL normierten sektorspezifischen Vorgaben im Besonderen folgend, werden, nach einer kurzen Darlegung der Auswirkungen für den Regulierungsbegriff im Zusammenhang mit der Implementierung, im Kapitel III Selbst-und Koregulierung als Beispiele für alternative Handlungsformen erörtert. Dabei werden sowohl die rechtlichen Möglichkeiten für die Etablierung von Selbst- und Koregulierung in die österreichische Rechtsordnung als auch die rechtlichen Vorgaben und Grenzen im Zusammenhang mit der Überantwortung von öffentlichen Aufgaben auf Privatrechtssubjekte, erläutert. Im Kapitel IV werden abschließend die defizitären Auswirkungen, welche aus den, im Kap III gewonnenen Erkenntnissen ggf resultieren können, anhand von ausgewählten Bereichen dargestellt.

Zusammenfassung (Englisch)

This thesis examines the necessity, the feasibility and the boundaries of using alternatives to cac regulation in the broadcasting market. Therefore, chp I determines the legal foundations of the term regulation and gives an overview of the current regulatory framework, which has been amended by the AVMSD. In addition to this, it will be discussed ?considering the different positions of the commercial and public boradcasting markets- to what extent the specific technological and organizational developments have been regulated by law. Whereas chp I focused on the cac regulation, chp II purposes the archievements, taken by the EC for a higher quality of regulatory process, entitelt Better Regulation. After a briefly overview, concerning the BR initiatives, understood as mode for improving the regulatory environment, the specific strategie about simplification, which contains incitations of implementing alternative instruments to traditional regulation in particular, was determined as starting point for futher explanations. Referring to the non sector specific strategies in the BR field and the sector specific approach mentioned in Art 4 Abs 7 AVMSD, which endorses the concepts self- and co-regulation, and reviewing the general issues with regard to the term regulation beeing used in chp I respectively the impact to the notion of regulation in the context of self- and co-regulation, chp III demonstrates a closer focus on self- and co-regulation in the legal order. After defining the terms self- and co-regulation as regulatory activities performed exclusively/in contact with cac regulation by the regulatees, the thesis focuses on the legal realities, then, whether self-and co-regualtion are suitable alternatives to cac regualtion, as the EC has suggested, and if so, what their range is. Following the examinations of chp III the thesis concludes with a short discuss in chp IV about the potential negative effects in context of using self-and co-regulation.