Titelaufnahme

Titel
Rechtliche Beschränkungen für an Kinder gerichtete Werbung unter Berücksichtigung des österreichischen Selbstbeschränkungskodex / eingereicht von Helena Vukadin
Verfasser/ VerfasserinVukadin, Helena
Begutachter / BegutachterinSchummer Gerhard
Erschienen2013
UmfangVI, 78 Bl : Zsfassung
HochschulschriftGraz, Univ., Dipl.-Arb., 2013
SpracheDeutsch
DokumenttypDiplomarbeit
Schlagwörter (GND)Österreich / Werbung / Kind / Recht / Österreich / Werbung / Kind / Recht / Online-Publikation
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-50378 Persistent Identifier (URN)
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Rechtliche Beschränkungen für an Kinder gerichtete Werbung unter Berücksichtigung des österreichischen Selbstbeschränkungskodex [0.69 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Die vorliegende Diplomarbeit behandelt sowohl die gesetzlichen Bestimmungen, als auch Bestimmungen, die sich aus dem österreichischen Selbstbeschränkungskodex zum Schutz von Kindern vor unangemessener, unlauterer und unzulässiger Werbung ergeben. Es werden vor allem jene rechtlichen Normen besprochen, die sich aus dem Gesetz gegen den unlauteren Wettbewerb ergeben. Da sich diese zum größten Teil auf die UGP-Richtlinie stützen, wird versucht einen Zusammenhang zum Unionsrecht herzustellen. Die zentrale Norm stellt hier Z 28 zum Anhang zum UWG dar. Vorab werden der Kindesbegriff und der Tatbestand der "direkten Aufforderung" näher erläutert. Dann wird darauf eingegangen inwieweit die Tatbestände der §§ 1a, 2 und 1 UWG Anwendung auf Kinderwerbung finden können. Aktuelle Judikatur zB die Entscheidung "Stickermania" des OGH soll die bisherigen Überlegungen unterstreichen. Der zweite Teil der Arbeit behandelt den österreichischen Selbstbeschränkungskodex des österreichischen Werberats. Anhand dessen das System der Selbstregulierung dargestellt wird. Schlussendlich wird der Zusammenhang zwischen den rechtlichen und selbstbeschränkenden Bestimmungen erklärt.

Zusammenfassung (Englisch)

The present thesis deals with the legal requirements as well as with the provisions resulting from the Austrian self-regulatory code on the protection of children against inappropriate, unfair and inadmissible advertising. In particular, mainly the regulations of the Law against Unfair Competition are discussed. Since these are largely based on the UCP directive, the present paper tries to establish the link between the legal position in Austria and European Union law. The central rule in this context is number 28 of the annex to the UWG. In the first instance, the definition of the world "child" and the elements of offence of a direct challenge are clarified. Thus it is analyzed, to what extent the elements of offence of § 1a, 2 and 1 UWG can be applied to advertising directed at children. Recent rulings, as for example the decision of the Austrian Surpreme Court in the "Stickermania"-case are examined closely in order to emphasize the theories mentioned above.The second part of this thesis gives attention to the Austrian self-regulatory code issued by the Austrian "Werberat". By these means, the system of self-regulation is illustrated. In the end, the connection between the legal and the self-regulatory requirements are explained in detail.