Titelaufnahme

Titel
Ausspracheprobleme englischer Lernender des Deutschen / vorgelegt von Katrin Klemencic
Verfasser/ VerfasserinKlemencic, Katrin
Begutachter / BegutachterinPortmann Paul
Erschienen2013
Umfang125 Bl. : 2 Zsfassungen + 1 CD-ROM ; Ill.
HochschulschriftGraz, Univ., Dipl.-Arb., 2013
Anmerkung
Zsfassung in dt. und engl. Sprache
SpracheDeutsch
DokumenttypDiplomarbeit
Schlagwörter (GND)Deutsch / Fremdsprachenlernen / Aussprache / Deutsch / Fremdsprachenlernen / Aussprache / Online-Publikation
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-50304 Persistent Identifier (URN)
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Ausspracheprobleme englischer Lernender des Deutschen [0.77 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Das Ziel der vorliegenden Diplomarbeit war es zu untersuchen, inwieweit englischsprachige Lernende der deutschen Sprache Aussprachefehler machen, die auf phonologische Unterschiede der Muttersprache und der Fremdsprache zurückzuführen sind. Im theoretischen Teil der Arbeit werden die Standardvarianten der deutschen und der englischen Sprache auf phonologischer und teilweise auch auf phonetischer Ebene miteinander verglichen. In dieser kontrastiven Analyse wird gezeigt, wo mögliche Probleme englischer Lerner im Bereich der Konsonanten und Vokale des Deutschen liegen könnten. Hier wird auch kurz auf die Phonem- Graphem- Beziehung im Deutschen eingegangen. Im praktischen Teil der Arbeit werden Sprachtests, die in einer englischen Schule durchgeführt wurden, ausgewertet und besprochen. Es wird dargestellt, inwiefern vorher vermutete Aussprachefehler tatsächlich von den englischen SchülerInnen gemacht wurden. Ein großer Teil der aufgrund der kontrastiven Analyse als schwierig eingeordneten Phoneme war für die englischen Schüler tatsächlich problematisch, jedoch fanden sich auch Phoneme, die den Schülern geringere Probleme als erwartet bereiteten. Es konnten viele Schwierigkeiten festgestellt werden, welchen der unterschiedliche Zusammenhang zwischen den Phonemen und der Schreibung in beiden Sprachen zu Grunde liegt. Im letzten Teil der Arbeit wird beschrieben, welche Folgerungen für den Fremdsprachenunterricht sich aus den Erkenntnissen ergeben könnten. Abschließend wird eine Ausspracheübung als praktisches Beispiel für die Integration von kontrastiven Elementen in den Fremdsprachenunterricht vorgestellt. Derzeit finden phonetische und phonologische Elemente und Übungen nur wenig Platz im Fremdsprachenunterricht und auch der unterschiedlichen Schreibung wird zu wenig Aufmerksamkeit gewidmet. Es bleibt zu hoffen, dass kontrastive Betrachtungen von Mutter- und Fremdsprache und Phonologie, Phonetik und Graphemik in der Zukunft vermehrt in den Sprachunterricht einfließen.

Zusammenfassung (Englisch)

The aim of the present diploma thesis was to investigate to which extent English-speaking learners of the German language make pronunciation mistakes that result from phonological differences of the first language and the foreign language. In the theoretical part of the thesis, the standard variants of the German and the English language are compared with one another on a phonological and partially on a phonetic level. This contrastive analysis shows where potential problems of English learners in the area of the consonants and vocals of German may lie. In addition, the relationship between phonemes and graphemes in the German language is briefly described. In the practical part of the paper, language tests which were performed at an English school are evaluated and discussed. It is shown to which extent previously expected pronunciation mistakes were actually made by the English pupils. A large extent of the phonemes that were classified as difficult on account of the contrastive analysis were indeed problematic for the English pupils. However, phonemes were also found which caused less problems for the pupils than expected. Moreover, it was revealed that the different relation between the phonemes and the spelling in both languages underlies many difficulties that were discovered. In the last part of the thesis, the inferences for teaching foreign languages which could result from the findings are described. In conclusion, a pronunciation exercise is introduced as a practical example of the integration of contrastive elements in the teaching of foreign languages. At present, phonetic and phonological elements and exercises are hardly employed in language teaching and the different spelling of the foreign language has also been paid too little attention. It can only be hoped that contrastive views of native and foreign languages and phonology, phonetics and graphemics will be increasingly included in language teaching in the future.