Titelaufnahme

Titel
Identität im Alpinismus / vorgelegt von Johannes Merz
Verfasser/ VerfasserinMerz, Johannes
Begutachter / BegutachterinPaletta Andrea
Erschienen2013
Umfang111 Bl. : Zsfassung + 1 CD-ROM ; Ill., graph. Darst.
HochschulschriftGraz, Univ., Dipl.-Arb., 2013
Anmerkung
Zsfassungen in dt. und engl. Sprache
SpracheDeutsch
DokumenttypDiplomarbeit
Schlagwörter (GND)Bergsteigen / Identität / Bergsteigen / Identität / Online-Publikation
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-50202 Persistent Identifier (URN)
Zugriffsbeschränkung
 Das Werk ist frei verfügbar
Dateien
Identität im Alpinismus [7.28 mb]
Links
Nachweis
Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

Die vorliegende Diplomarbeit beschäftigt sich mit der Identitätsentwicklung von Bergsteigern. In einem historischen Rückblick wird zunächst die Entwicklung des Bergsteigens bis hin ins 20. Jahrhundert aufgezeigt. Vom Präalpinismus über das goldene Zeitalter des Alpinismus, bis hin zum Kriegs- u. Nachkriegsalpinismus werden die unterschiedlichen Phasen des Bergsteigens hinsichtlich des geistigen Hintergrundes und der technischen Entwicklung nachvollziehbar gemacht. Dabei werden die sich ändernden Motive, Berge zu besteigen, genauer betrachtet. Insbesondere tiefenpsychologische Ansätze zur Erklärung alpinistischer Tätigkeit stehen hier im Mittelpunkt. In weiterer Folge wird der Bogen vom Alpinismus hin zur Entwicklung von Identität gespannt. Hierfür werden die unterschiedlichsten sozialwissenschaftlichen Deutungskonzepte des Identitätsbegriffes herangezogen um einen vielfältigen Zugang zur Thematik zu erhalten. Psychoanalyse, symbolischer Interaktionismus, kritische Gesellschaftstheorie, Figurationssoziologie und Identität in der Postmoderne sind sozialwissenschaftliche Teilbereich die sich mit dem Identitätsbegriff auseinandergesetzt haben und diesen in unterschiedlicher Weise, bezogen auf Individuen und Gesellschaft, anwenden. In weiterer Folge werden die ausdifferenzierten Zugänge zu Identität auf den Alpinismus übertragen. Hierfür werden drei Extrembergsteiger in ihrer biografischen Entwicklung näher betrachtet. Im letzten Schritt wird untersucht, inwiefern nun extremer Alpinismus die Identitätsentwicklung beeinflusst bzw. welche identitätsstiftenden Erfahrungen im Laufe des Lebens dazu führen, sich diesen extremen Situationen im Bergsteigen auszusetzen.

Zusammenfassung (Englisch)

The subject of this thesis is the development of identity of mountaineers. Looking at the history and development of mountaineering from its beginnings until the 20th century, the thesis aims to illustrate the different historical periods of alpinism i.e. pre-alpinism, alpinism, war-alpinism and post-war-alpinism, as well as the respective mentalities and technologies. The focus is on the motivation to climb mountains and its modification over time in general and explanatory approaches of depth psychology in particular. Based on diverse socio-scientific concepts of identity such as psychoanalysis, symbolic interactionism, critical social theory, figurational sociology and postmodernism, the thesis addresses the connection between alpinism and identity development. All of the approaches mentioned have debated the concept of identity and applied it rather differently to society and the individual. In order to establish the link between identity development and alpinism the thesis examines the biographies of three extreme mountaineers in detail. Finally, the thesis investigates in what way extreme alpinism has an impact on identity development or rather which experiences serving identity development result in individuals exposing themselves to the extreme conditions of mountaineering.