Titelaufnahme

Titel
Emotionales Übersetzen : die Rolle von Emotionen im Übersetzungsprozess / vorgelegt von Indira Muzaferović
Verfasser/ VerfasserinMuzaferović, Indira
Begutachter / BegutachterinRisku Hanna
Erschienen2013
Umfang168 Bl. : 2 Zsfassungen + 1 CD-ROM
HochschulschriftGraz, Univ., Masterarb., 2013
Anmerkung
Zsfassung in dt. und engl. Sprache
SpracheDeutsch
DokumenttypMasterarbeit
Schlagwörter (GND)Übersetzung / Übersetzer / Gefühlsreaktion / Emotionales Verhalten / Übersetzung / Übersetzer / Gefühlsreaktion / Emotionales Verhalten / Online-Publikation
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-50177 Persistent Identifier (URN)
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Emotionales Übersetzen [1.63 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

ÜbersetzerInnen haben im Laufe ihrer Arbeit mit den unterschiedlichsten Themenbereichen zu tun und dabei kann es zu unterschiedlichen Emotionen kommen, die den Übersetzungsprozess beeinflussen. Aus diesem Grund und auch vor dem Hintergrund, dass bis dato nur wenige Untersuchungen zum Thema Emotionen beim Übersetzen veröffentlicht worden sind, wird dieses Thema in der vorliegenden Masterarbeit aufgegriffen. Es wird unter anderem den Fragen nachgegangen, wie sich Emotionen auf das Übersetzen auswirken, was die Gründe positiver bzw. negativer Emotionen sind und inwiefern sich diese auf das Translat auswirken. Es wird von der Hypothese ausgegangen, dass Emotionen sowohl bei Studierenden als auch bei professionellen ÜbersetzerInnen gleichermaßen den Übersetzungsprozess beeinflussen. Außerdem wird davon ausgegangen, dass nicht nur private Angelegenheiten der Grund für das Auftreten von Emotionen sind, sondern auch das Thema des Ausgangstextes oder auch die AuftraggeberInnen bzw. die Lehrenden. Im theoretischen Teil der Arbeit wird auf den Übersetzungsprozess, Emotionen im Allgemeinen und in Bezug auf das Übersetzen eingegangen. Dem empirischen Teil der Arbeit liegen Leitfadeninterviews mit jeweils vier professionellen Übersetzerinnen und vier Studierenden zu Grunde, deren Daten qualitativ ausgewertet wurden. Im Vordergrund stehen die subjektiven Erfahrungen und Meinungen der Befragten. Im Zuge der Analyse ging hervor, dass Emotionen bei beiden ProbandInnen-Gruppen gleichermaßen den Übersetzungsprozess beeinflussen, wenn auch aus unterschiedlichen Gründen. Betreffend Thema und AuftraggeberInnen bzw. Lehrende waren sich alle Befragten einig und sehen diese beiden Faktoren als Hauptfaktoren an.

Zusammenfassung (Englisch)

In their work, translators encounter a very wide variety of topics, which may lead them to experience different kinds of emotions that affect the translation process. It is for this reason that, apart from the fact that until this day there have only been very few publications on the effects of emotions on translation work, this thesis focuses on that very subject. Questions are asked concerning the effects of emotions on the translation process, the reasons for positive or negative emotions and how they affect the translation product. It is assumed that emotions influence the translation process of both students and professional translators. It is also assumed that private matters are not the only reason for the emergence of emotions during the translation process. In fact, the subject matter of the source text, the translator?s relationship with his or her client or his or her teachers respectively also play an important role. The theoretical part of the thesis expands upon the translation process as well as emotions in general and in relation to translation work. The empirical part of the thesis is based on guided interviews with four professional translators and four students whose data is subsequently evaluated qualitatively. The focus lies on subjective experiences and opinions of the participants. In the course of the analysis, it was shown that emotions influence the translation process of both students and professional translators in equal measure even though the emergence of these emotions has different reasons for each of the groups. However, all of the participants are in agreement that the subject matter of the source text and their relationship with the client or the teacher respectively are the main reasons for the emergence of emotions.