Titelaufnahme

Titel
Kunstzerstörung im musealen Raum : eine Untersuchung der Motivation, Technik und Typologie von Zerstörungen von Kunstwerken anhand von Fallbeispielen / vorgelegt von Nina Zmugg
Verfasser/ VerfasserinZmugg, Nina
Begutachter / BegutachterinEberlein Johann Konrad
Erschienen2013
Umfang123 Bl. : 2 Zsfassungen + 1 CD-ROM ; Ill.
HochschulschriftGraz, Univ., Dipl.-Arb., 2013
Anmerkung
Zsfassung in dt. und engl. Sprache
SpracheDeutsch
DokumenttypDiplomarbeit
Schlagwörter (GND)Vandalismus / Kunstwerk / Vandalismus / Kunstwerk / Online-Publikation
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-50155 Persistent Identifier (URN)
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Kunstzerstörung im musealen Raum [2.66 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Die vorliegende Diplomarbeit mit dem Thema "Kunstzerstörung im musealen Raum" umfasst verschiedene Zerstörungsformen, die in musealer Präsentation getätigt werden. Nach einem grundlegenden Diskurs zur Begriffsdefinition und ?findung wird ein historischer Überblick geboten. Als bedeutende Bespiele dienen der byzantinische Bildersturm und die Verfolgung von "entarteter Kunst" im Zweiten Weltkrieg. Neben der musealen Beschädigung wird die Kunstzerstörung im öffentlichen Raum diskutiert und mit einem Fallbeispiel beschrieben. Ein wesentlicher Teil der Arbeit beschäftigt sich mit den Motivationen und Intentionen der Kunstattentäter. Diese Aspekte werden mit Hilfe von kunst- und kulturwissenschaftlichen Theorien beschrieben. Die verwendeten Techniken werden untersucht, die additive und die subtraktive Methode erläutert. Möglichkeiten der Prävention stellen einen weiteren wichtigen Aspekt dar. Den Schwerpunkt der Arbeit bilden konkrete Fallbeispiele. Sie zeigen zum einen bewusste Zerstörungen von Malerei, Zeichnung und Skulptur mit Exkursen zum "Stendhal-Syndrom" und zur Farbsymbolik. Zum anderen werden unbewusste Zerstörungen aufgrund von Unwissenheit gegenüber dem Kunstwert diskutiert. Unter anderem werden Kunstattentate auf Kunstwerke von Peter Paul Rubens, Pablo Picasso, Barnett Newman, Leonardo da Vinci, Michelangelo und Joseph Beuys beschrieben und anschließend analysiert. Eine schöpferische Interpretation von Kunstzerstörung bieten die Werke des österreichischen Künstlers Arnulf Rainer. Den Abschluss der Arbeit bildet eine Zusammenfassung der Ergebnisse.

Zusammenfassung (Englisch)

This diploma thesis deals with specific forms of art destruction in museums. The first chapter defines the main terms "vandalism", "iconoclasm" and "art destruction". It offers an apropriate conception of art destruction, as it is the topic of this explanation. The following pages give a short history of destruction in art by reference to two examples: the byzanthine iconoclasm and the degenerate art during Second World War. A further chapter shows the difficulties with art in public places. An important part of the thesis examines motivation as well as intention behind destroying art in museum presentations. Main types of art destroyer are defined. Furthermore, destruction is devised into two forms: the additive and the subtractive form. Prevention and intervention of damaging art follow. The central part consists of concrete case studies of museum art destruction. Damaged artworks by Peter Paul Rubens, Pablo Picasso, Barnett Newman, Leonardo da Vinci, Michelangelo and Joseph Beuys are clearly described and analyzed. In addition the stendhal-syndrome and the color effect are mentioned. Works by Arnulf Rainer are characterised to consider a new creative aspect of damaging art. The results of the diploma thesis are summarized in the last chapter.