Titelaufnahme

Titel
Constructing a language : a multidisciplinary approach to cognition / vorgelegt von Gail Kuhl-Blahowsky
Verfasser/ VerfasserinKuhl-Blahowsky, Gail
Begutachter / BegutachterinPeltzer-Karpf Annemarie
Erschienen2013
Umfang111 Bl. : 2 Zsfassungen ; Ill., graph. Darst.
HochschulschriftGraz, Univ., Dipl.-Arb., 2013
Anmerkung
Zsfassung in dt. und engl. Sprache
SpracheEnglisch
DokumenttypDiplomarbeit
Schlagwörter (GND)Kind / Zeichnung / Kognitive Kompetenz / Kind / Zeichnung / Kognitive Kompetenz / Online-Publikation
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-50111 Persistent Identifier (URN)
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Constructing a language [7.31 mb]
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Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

Unter der Prämisse, dass Kinderskizzen Indikatoren der kognitiven Fähigkeit der Konzeptualisierung beinhalten, wurde der Zusammenhang des mentalen Prozesses, welcher der verbalen Sprach-Konstruktion zu Grunde liegt, jenem der visuellen Ausdrucksformgebung gegenübergestellt. Dazu wurden die Grundelemente der kognitiven Vorgänge erarbeitet und deren Einfluss auf die Verständnisbildung der verbalen und visuellen Sprachbildung analysiert. Kinder der Elementarstufe in England und Österreich fertigten Skizzen zum Thema ?royal wedding? an. Die Erkenntnisse aus einer qualitativen Bild- und Wortanalyse der Arbeiten ergaben, dass diese visuellen Zeichenträger über Funktion und Form verfügen, die analog zu verbalen Sprachbildung zu sehen sind. Die Analyse der grafischen Ausdruckselemente der Skizzen zeigen Indizien, dass diese Informationsträger sind, die auf einen Konzeptualisierungsprozess mit kategorischen Denken hinweisen und somit die Fähigkeit kognitiv zu denken widerspiegeln. Diese Arbeiten sind unter dem Aspekt eines zweigeteilten Interpretationsprozesses zu betrachten; nämlich aus der Sichtweise des Zeichners und aus der des Betrachters

Zusammenfassung (Englisch)

The argumentative thesis statement: Children?s sketches are strong indicators of a child?s ability to form conceptual knowledge, is defended by a qualitative picture analysis of sketches made by 58 English and Austrian primary school children to the verbal stimulus ?royal wedding?. The analysis of the sketches and accompanying word lists showed that children think conceptually both verbally and non-verbally. The sketches contained generalizations of the human figures within gender roles, though hierarchical categorization was shown through the use of ideal representations (i.e. a crown was a highly typical representation for king). The accompanying word list held a taxonomical arrangement of royal people (e.g. king, prince, queen, princess) without clear hierarchical categorization, and included a higher use of specific sub-categorical nouns that were not detectable in the graphic representation. The graphic content contained more descriptive information of objects and figures that were not included in the word lists. The sketches indicated that children think conceptually while drawing and that they make associations, think and make decisions while engaged in non-verbal communication. A further aspect involves a dual interpretation process of the graphical representation - the intention of the creator and the understanding from the viewer.