Titelaufnahme

Titel
Soziale Präferenzen und Lohndifferentiale / Albert Luger
Weitere Titel
Social preferences and wage differentials
Verfasser/ VerfasserinLuger, Albert
Begutachter / BegutachterinSturn Richard
Erschienen2013
Umfang58 Bl. : 2 Zsfassungen ; graph. Darst.
HochschulschriftGraz, Univ., Masterarb., 2013
Anmerkung
Zsfassung in dt. und engl. Sprache
Anmerkung
Abweichender Titel laut Übersetzung der Verfasserin/des Verfassers
SpracheDeutsch
DokumenttypMasterarbeit
Schlagwörter (GND)Österreich / Lohndifferenzierung / Österreich / Lohndifferenzierung / Online-Publikation
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-50091 Persistent Identifier (URN)
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Soziale Präferenzen und Lohndifferentiale [0.48 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Folgt man konventionellen Arbeitsmarkttheorien sind Lohndifferentiale zwischen vermeintlich homogenen Arbeitnehmern/-innen einer Vielzahl von Entlohnungsdeterminanten wie Ausbildung, Berufserfahrung, Arbeitsplatzeigenschaften, Verhandlungsmacht sowie kurzfristigen Angebots- und Nachfrageverschiebungen geschuldet. Die Mehrheit dieser theoretischen Konzepte basiert auf jener Auffassung des Eigennutzenaxioms, wonach Individuen versuchen, ausschließlich ihren eigenen materiellen Nutzen zu maximieren, i.e. ?pure money maximizers?.Soziale Verhaltensweisen sowie gesellschaftliche Normen finden bei der Formulierung dieser Thesen kaum Berücksichtigung, wenngleich sie ein wesentlicher Bestandteil des täglichen Lebens sind. Dabei muss das individuelle Nutzenniveau nicht ausschließlich vom materiellen Wohlstand abhängig sein, sondern kann auch vom Nutzenniveau eines/-r Dritten beeinflusst werden. Durch die Miteinbeziehung sozialer Präferenzen müssen in einem arbeitsökonomischen Kontext auch etwaige Verhaltensmuster wie Freundschaft, Missgunst, Fairness, etc. beachtet werden, die zur Erklärung der beschriebenen Arbitrage beitragen könnten.Die empirischen Ergebnisse unterschiedlicher methodologischer Ansätze, d.s. Experimentalökonomie, Umfragen und Ökonometrie, weisen darauf hin, dass soziale Verhaltensmuster ein möglicher Kausalfaktor der Lohnarbitrage sind, wenngleich standardökonomischen Begründungen ebenso Gültigkeit bescheinigt wird. Aus diesen Erkenntnissen lassen sich mögliche wirtschaftspolitische Implikationen ableiten, die sich im Wesentlichen die Angleichung der Löhne zum Ziel setzen, wodurch es zur Maximierung der gesamtwirtschaftlichen Wohlfahrt kommen soll.

Zusammenfassung (Englisch)

According to conventional labour market models, wage differentials between alleged homogeneous employees are due to multitudinous forms of remunermation, such as education, work experience, working conditions, bairgaining power, as well as short-run supply and demand shifts. The majority of these theoretical concepts is based on the opinion/understanding that human beings act selfishly and rationally, in order to solely maximize their own material welfare, i.e. ?pure money maximizers?.Following neoclassical thinking, individual utility functions are dependent on material welfare only. Social patterns of behavior, as well as societal norms have not been included in these considerations, although they constitute essential components of daily life. Critics claim that such determinants should indeed be included in economic modeling, since individual utility functions can be (positively and negatively) dependent on other utility levels as well. In labour market modeling In a labour economical context, the involvement of societal preferences needs to take into account also possible patterns of behaviour, such as friendship, resentment, fairness etc., to such an extent as they can contribute to wage arbitrages. Several studies of different research methods, i.e. experimental economy, surveys, and econometrics, reveal that social behaviour patterns are possible factors in regard to wage differentials, even though conventional reasons might still be valid as well. There are several economic policy recommendations derived from these findings, which basically all aim at the adjustment of wages, and thereby try to maximize macroeconomic welfare.

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