Titelaufnahme

Titel
Status quo: Privatstiftung... und jetzt? : mögliche Umstrukturierungen im Stiftungsrecht / vorgelegt von Peter Fellner
Verfasser/ VerfasserinFellner, Peter
Begutachter / BegutachterinGrünwald Alfons
Erschienen2013
UmfangXI, 62, XIV Bl. : Zsfassung
HochschulschriftGraz, Univ., Dipl.-Arb., 2013
SpracheDeutsch
DokumenttypDiplomarbeit
Schlagwörter (GND)Österreich / Privatstiftung / Österreich / Privatstiftung / Online-Publikation
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-49985 Persistent Identifier (URN)
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Status quo: Privatstiftung... und jetzt? [0.56 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Das Privatstiftungsgesetz (PSG) feiert heuer sein 20-jähriges Bestehen, seit zwanzig Jahren kann Vermögen nicht nur gemeinnützigen sondern auch eigennützigen Zwecken gewidmet werden. Aktuell (Stand 28. März 2013) haben in Österreich 3.277 Stifter diese Möglichkeit genutzt, ihr Vermögen gebündelt der Nachwelt zu erhalten und damit einen unter Umständen vom Stifter losgelösten Zweck zu erfüllen.Der Gedanke dahinter ist ein lobenswerter, am Anfang klappt dies meistens auch ganz gut. Nach einiger Zeit stellt sich aber vielleicht doch die Frage in Form meines zugegeben provokant gewählten Titels: Und jetzt? Kann es das gewesen sein? Lässt sich nicht doch vielleicht etwas verändern und wenn ja, was ist dafür zu tun bzw ist das auch sinnvoll? Dies kann ein ohne Grund auftretender Gedanke sein, es können sich aber auch konkrete Probleme ergeben, die ein sofortiges Handeln der Or-gane notwendig machen.In meiner Arbeit betrachte ich nach einer kurzen Einführung in das Stiftungsrecht (für nähere Auskünfte sei hier auf die entsprechenden Einführungswerke verwiesen) einige Möglichkeiten, diesen Problemen zu begegnen und selbige zu lösen. Diese können sowohl stiftungsbezogen als auch organbezogen auftreten, das wichtigste Instrument hierbei ist ähnlich der Satzung einer Gesellschaft die Stiftungserklärung. In den meisten Fällen fehlt in selbiger aber eine entsprechende Regelung, der Stifter hat dieses Problem im Zeitpunkt der Errichtung nicht bedacht. Es haben sich daher zusätzlich einige Instrumente in der Rechtspraxis entwickelt bzw ist schließlich auch das allgemeine PSG heranzuziehen.Der Privatstiftung eilt zwar sehr wohl der Ruf der "Versteinerung" des Vermögens nach, innerhalb der Grenzen des PSG ist eine Privatstiftung dennoch vergleichsweise wandelbar.

Zusammenfassung (Englisch)

In 2013, private foundation law in Austria celebrates its twentieth birthday. Since twenty years, it?s possible to dedicate estate not only to a non-profit, also to a self-interested purpose.Up to now (28/03/2013), 3.277 people in Austria made use of this possibility to save their estate to future generations and to fullfill such a purpose, sometimes detached from its owner.The thougt behind this dedication is praise-worth. In the beginning, it also works very good, but after some time, problems may occure and people think about the question written in the title of my work: And now? Was that all? Is there a chance for any restruction, and if, does it make sense?This thougt may occure grundlessly, but also maybe in case of concrete problems, which have to be solved, sometimes con-cerning foundation, sometimes concerning its boards.After a short introduction in austrian foundation law itself, i want to list some solutions for these problems. The most important instrument for foundation governace is its declaration, but in many cases, a solution is missing.In response to this fact, common foundation law itself and legal practice also have established some of these solutions.Often, private foundations bring the smell of estate petrifying with them, but although in boundaries of foundation law, austrian private foundations are comparatively changeable.