Titelaufnahme

Titel
"Nachhaltiger Ernährungsstil" : Chancen und Herausforderungen in der Sekundarstufe II / eingereicht von Manuela Bäuml, BEd
Weitere Titel
"Sustainable eating habits" : opportunities and challenges in upper schools
Verfasser/ VerfasserinBäuml, Manuela
Begutachter / BegutachterinPrettenthaler, Monika
ErschienenGraz, 2017
Umfang79 Blätter : Illustrationen
HochschulschriftKarl-Franzens-Universität Graz, Masterarbeit, 2017
Anmerkung
Abweichender Titel laut Übersetzung des Verfassers/der Verfasserin
Zusammenfassungen in Deutsch und Englisch
SpracheDeutsch
DokumenttypMasterarbeit
Schlagwörter (GND)Jugend / Ernährungsgewohnheit / Nachhaltigkeit
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-120968 Persistent Identifier (URN)
Zugriffsbeschränkung
 Das Werk ist frei verfügbar
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"Nachhaltiger Ernährungsstil" [2.06 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Die Masterarbeit geht von folgender These aus: "Es besteht ein direkter Zusammenhang zwischen dem Ernährungsverhalten und dessen Einfluss auf die Umwelt." Dieses Faktum wird an zahlreichen Stellen sichtbar und bringt die Notwendigkeit nachhaltigen Handelns zum Ausdruck. In den Prinzipien einer nachhaltigen Ernährung sind Begründungen sowie greifbare Handlungsoptionen inkludiert. Auf den Punkt gebracht, besteht ein idealtypischer nachhaltiger Ernährungsstil aus einer fleischreduzierten, vorwiegend aus pflanzlichen Lebensmitteln bestehender Kost, dessen Produkte aus einem biologischen Anbau entstammen. Bei der Lebensmittelwahl wird auf Regionalität und Saisonalität geachtet. Darüber hinaus werden fair gehandelte sowie vorwiegend frische bzw. gering verarbeitete Produkte konsumiert, die kaum bzw. umweltfreundlich verpackt sind. Die Arbeit fokussiert SchülerInnen im Jugendalter. Demzufolge lautet die zu ermittelnde Forschungsfrage: "Inwiefern kann nachhaltige Ernährung im Alltag der Jugendlichen zu einem Thema werden und welchen Beitrag kann der (Ethik)Unterricht dabei leisten?" Primär wird das Ernährungsverhalten innerfamiliär geprägt, aber auch Bildungseinrichtungen haben im Rahmen des sekundären Sozialisationsprozesses Anteil daran. Schulen müssen sich der Verantwortung bewusst sein, dass sie einen wesentlichen Beitrag in der Ernährungserziehung leisten können. Die Hauptaufgabe besteht darin, den Jugendlichen eine Handlungsorientierung zu geben, denn die ständige Verfügbarkeit drängt Aspekte wie Wertschätzung, Herkunft und Produktion der Lebensmittel ins Abseits. Ausgewählte didaktische Methoden der ethischen Bildung begleiten den Lernprozess der SchülerInnen. Die Heranwachsenden sollen bestimmte Kompetenzen erwerben, die sie zum nachhaltigen Handeln insbesondere im Bereich der Ernährung befähigen. Abschließende Empfehlungen am Beispiel der Saisonalität geben einen Einblick in die praktische Umsetzung.

Zusammenfassung (Englisch)

This master thesis assumes following hypothesis: "There is a direct connection between eating habits and its influences on the environment." This fact becomes apparent with a multitude of examples and expresses the necessity for a sustainable behaviour. The ecology of nutrition deals with useful principles of a sustainable diet. In summary a sustainable diet means eating more vegetables than meat. Decreasing the weekly meat consumption is an essential point in that case. Aspects like organic farming, regionality and seasonality are gaining in importance. A sustainable diet prefers fair traded products and fresh or at least less processed food which has an evironmentally compatible packaging. This master thesis sets the sight on teenagers in upper schools. In this context the research question wants to determine: "How can a sustainable diet be included in the daily routine of teenagers and what can (ethic)teaching contribute?" Eating habits are mainly imparted within the family. As a part of the secondary socialization process, schools have the chance to influence the eating habits of young people in a positive way. One of the main tasks is to give adolescents an orientation for sustainable action. A reason for that is the constant availability of food which marginalizes aspects like esteem, origin and production. Finally this master thesis contains recommendations how sustainable behaviour can be improved and supported, during the lesson and general in school life. A selection of teaching methods accompanies the learning process. In that case pupils should acquire certain skills. The aim is to enable young people to act sustainable, especially referring to the eating habits. The practical implementation is explained by the example of seasonality.