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Title
Saving Africa in 2 weeks? : Volunteering zwischen Ehrenamt und Tourismustrend / Nicole Fohringer, BA
Additional Titles
Saving Africa in 2 weeks? : volunteering between honorary work and tourism trend
AuthorFohringer, Nicole
CensorRemele, Kurt
PublishedGraz, September 2017
Description89 Blätter : Zusammenfassungen (2 Blätter)
Institutional NoteKarl-Franzens-Universität Graz, Masterarbeit, 2017
Annotation
Abweichender Titel laut Übersetzung des Verfassers/der Verfasserin
Zusammenfassungen in Deutsch und Englisch
LanguageGerman
Document typeMaster Thesis
Keywords (GND)Voluntourismus
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-120235 Persistent Identifier (URN)
Restriction-Information
 The work is publicly available
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Saving Africa in 2 weeks? [1.07 mb]
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Abstract (German)

Heutzutage ist fast jeder Ort auf der Welt touristisch erschlossen und es haben sich viele verschiedene Tourismusnischen gebildet. Diese Masterarbeit behandelt den Volunteer Tourismus, bei dem Menschen ihren Urlaub verwenden, um in Ländern des Globalen Südens in Hilfsprojekten mitzuarbeiten und so einen nachhaltigen Beitrag zur Entwicklung und Armutsreduzierung zu leisten. Es wird untersucht, ob es sich bei dieser Reiseform um altruistisch motivierte ehrenamtliche ‚Entwicklungshilfe‘ oder eher um einen Trend des Erlebnis-Tourismus handelt. Dazu werden zuerst entwicklungsrelevante Grundlagen wie Instrumente und Akteure der internationalen Entwicklungszusammenarbeit sowie aktuelle Entwicklungsziele behandelt. Danach wird ein Überblick über den Tourismus in weniger entwickelten Ländern und seine Auswirkungen gegeben. Außerdem wird die Rolle des Nachhaltigkeitsprinzips beschrieben und nachhaltige Tourismusansätze werden diskutiert. Der Hauptteil beschäftigt sich mit der Entwicklung und den Formen des Volunteer Tourismus sowie mit den Motiven und Erwartungen der Volunteer TouristInnen. Daraufhin folgt eine Analyse von Kritikpunkten, die im Zusammenhang mit Volunteer Tourismus, speziell in Bezug auf humanitäre Projekte, in der Fachliteratur und in den Medien immer wieder auftreten. Es wird festgestellt, dass es eine Vielzahl an Negativaspekten gibt, die es näher zu betrachten gilt. Diese beziehen sich auf das Konzept des Neokolonialismus, auf die Motivationen der Volunteer TouristInnen, auf die Rolle der Anbieter sowie auf die Bedürfnisse der einheimischen Zielgruppen. Anhand der Vorstellung einer Volunteering Organisation in Südafrika als Fallbeispiel wird der Zusammenhang zwischen Entwicklung und Tourismus in der Praxis verdeutlicht und es wird gezeigt, dass die negativen Aspekte nicht in allen Projekten im gleichen Ausmaß auftreten und durch angemessene Planung und Durchführung vermindert werden können.

Abstract (English)

Tourism has become one of the biggest industries worldwide and many alternative tourism forms have emerged. This masters thesis examines Volunteer Tourism, also known as Voluntourism, a popular form of travel in which people spend their holidays volunteering in less developed countries, wanting to contribute to sustainable development and poverty alleviation. It focuses on determining whether Voluntourism is a form of development assistance or solely a tourism trend. First, the thesis addresses concepts relevant to development as well as instruments, actors and goals of international development assistance. It then gives an overview of tourism in less developed countries, its impacts and the concept of sustainability in this context. Furthermore, it takes a closer look at sustainable forms of tourism. The main part of the thesis outlines the development and different forms of Voluntourism as well as the motivations and expectations of the volunteer tourists. Next, it analyzes criticism that has been expressed repeatedly by scholars as well as by the media. Negative aspects regarding the concept of neocolonialism, the motivations of volunteer tourists, the role of sending organizations as well as the needs of local communities are discussed in detail. A volunteering organization in South Africa serves as a case study in order to illustrate the complex relation between development and tourism. It suggests that the negative aspects do not necessarily occur in every Voluntourism project and can be reduced through adequate planning and responsible implementation of projects.