Titelaufnahme

Titel
Policy interactions and its influences on stakeholder behaviour using the example of small hydropower utilization in Austria / vorgelegt von: Fruhmann Claudia
Verfasser/ VerfasserinFruhmann, Claudia
Begutachter / BegutachterinPosch Alfred
Erschienen2013
UmfangIX, 100 Bl. : 2 Zsfassungen ; graph. Darst.
HochschulschriftGraz, Univ., Masterarb., 2013
Anmerkung
Zsfassung in dt. und engl. Sprache
SpracheEnglisch
DokumenttypMasterarbeit
Schlagwörter (GND)Interaktion / Politisches Handeln / Interaktion / Politisches Handeln / Online-Publikation
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-46291 Persistent Identifier (URN)
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Policy interactions and its influences on stakeholder behaviour using the example of small hydropower utilization in Austria [0.66 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Interaktionen zwischen einzelnen politischen Instrumenten können die gewünschte Wirkung eines Politikbereiches erheblich beeinflussen und zu negativen aber auch positiven Gesamteffekten führen. Während positive Effekte von politischen Entscheidungsträgern angestrebt werden, werden negative Effekte als erhebliche Beeinträchtigung empfunden und sollen daher noch vor der Implementierung von Politiken vermieden werden. Da nun außerdem sowohl positive als auch negative Interaktionen unterschiedlichste Formen annehmen können, wird in diesem Zusammenhang von poltischen Entscheidungsträgern nach verschiedensten Möglichkeiten gesucht, wie Interkationen frühzeitig erkannt und nach Wunsch geformt und gestaltet werden können. Besonders anfällig für Interaktionen zwischen politischen Instrumenten sind Politikbereiche die sich um eine große Anzahl von verschiedensten Problemen zu kümmern haben, wie der Bereich der Umweltpolitik. Die vorliegende Arbeit greift diesen Hintergrund auf und zeigt anhand des Beispiels Kleinwasserkraft wie Interaktionen, die schon zwischen umweltpolitischen Instrumenten auf EU Ebene entstehen, im Mitgliedstaat Österreich auf unterster Ebene identifiziert und analysiert werden können. Die Analyse spezialisiert sich dabei vor allem auf Auswirkungen dieser Interaktionen auf das Verhalten von Stakeholdern im Bereich Kleinwasserkraft und nutzt dazu als Methodik eine, in einem EU Projekt in Kooperation dessen diese Arbeit verfasst wurde, neu entwickelte Vorgehensweise. Dabei zeigt sich, dass am Beispiel Kleinwasserkraft in Österreich vor allem der Konflikt zwischen klimapolitischen (Ausbau erneuerbarer Energien) und umweltpolitischen (Wasser- und Naturschutz) Instrumenten eine zentrale Rolle spielt und in weiterer Folge das Verhalten und das Zusammenwirken von Stakeholdern beeinflusst. Vor allem für Betreiber von Kleinwasserkraftwerken und der zuständigen Behörde bedeutet dies im Zusammenhang mit dem Bewilligungsprozesses eine erhebliche Beeinträchtigung.

Zusammenfassung (Englisch)

Interactions between policy instruments are able to influence the desired outcomes of a policy mix by leading to either positive or negative effects on the policy mixes effectiveness. While positive policy interactions are highly desired, negative interactions are seen as extensive detractions which need to be already eliminated in preparation of the policy instruments implementation. In addition, policy interactions are also able to assume diverse forms and shapes, which make them difficult to identify, thus bringing the issue of early policy interaction identification on the political agenda. Affected from such policy interactions are mainly policy areas which have to deal with a high number of different political problems. Such an area is clearly given by environmental policy which tries to counteract as many harmful environmental effects as possible. Based on this background this thesis presents an analysis and identification of policy interactions appearing in the EU Member State Austria using the example of small hydropower utilization. This analysis pays thereby particular attention to the influences of policy interactions on stakeholder behaviour. The methodology used for the proceeding of the analysis originates from an EU funded project in collaboration out of which this thesis was carried out. It turns out that by looking at the example of small hydropower utilization in Austria mainly the conflicts between climate related policy instruments, which favour the expansion of small hydropower utilization, and nature related policy instruments, which try to mitigate the impacts of such plants on the environment, are playing a major role. Stakeholder behaviour is enormously influenced, affecting mainly the operating company as well as the authorities which are responsible for the authorization process.