Titelaufnahme

Titel
Die Besitzer und Quellen der Weinburg : zur Geschichte der Weinburg von ihren Anfängen bis zum Jahr 1510 / vorgelegt von Mario Schober
Weitere Titel
Owners and sources of medieval Weinburg. About the history of Weinburg from its beginning to the year 1510
Verfasser/ VerfasserinSchober, Mario
Begutachter / BegutachterinBernhard Guenther
Erschienen2013
Umfang122 Bl. : 2 Zsfassungen ; Ill.
HochschulschriftGraz, Univ., Dipl.-Arb., 2013
Anmerkung
Zsfassung in dt. und engl. Sprache
Anmerkung
Abweichender Titel laut Übersetzung der Verfasserin/des Verfassers
SpracheDeutsch
DokumenttypDiplomarbeit
SchlagwörterSchloss Weinburg am Saßbach <Weinburg am Saßbach> / Geschichte / Schloss Weinburg am Saßbach <Weinburg am Saßbach> / Geschichte / Online-Publikation
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-46150 Persistent Identifier (URN)
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Die Besitzer und Quellen der Weinburg [8.18 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Diese Arbeit stellt eine umfassende Geschichte der mittelalterlichen Burg Weinburg am Saßbach dar, die anhand ihrer einzelnen Besitzer nachgezeichnet wird. Das heutige Schloss Weinburg ist ein radikaler Neubau des 16. Jahrhunderts, während die mittelalterliche Weinburg weitgehend verschwunden ist. Der erste Abschnitt fasst die Quellen und Quellengattungen, in welchen die Burg namentlich genannt wird, zusammen, wobei die Quellengattung ?Urkunde? näher analysiert wird. Für den zweiten Abschnitt der Untersuchung wurden die einzelnen Besitzer der Weinburg auf Basis des recherchierten Quellenmaterials ausgeforscht und vorgestellt, wobei ihre Verbindungen zur Weinburg im Zentrum der Betrachtung stehen. Den abschließenden Teil der Arbeit bilden die aus den Quellen erstellten Regesten. Der zeitliche Rahmen spannt sich dabei von den ersten Besitzern der Anlage im 12. Jahrhundert bis zu ihrem Verkauf an Kaiser Maximilian I. im Jahr 1510. Während dieser Zeit waren sechs Geschlechter im Besitz der Weinburg. Obwohl Albero von Grimmenstein-Rabenstein der erste urkundlich nachweisbare Besitzer der Weinburg, im Jahr 1211, ist, gelten die Herren von Wildon als Erbauer der Burg um etwa 1140, ehe sie ab der Mitte des 13. Jahrhundert wieder in den Besitz der Anlage gelangten. Ihnen folgten die Herren von Wallsee-Graz, die Herren von Wallsee-Drosendorf, die Herren von Pettau, die Herren von Wallsee-Enns sowie die Herren von Liechtenstein-Murau, denen die Weinburg gegen Ende des 15. Jahrhunderts von Kaiser Friedrich III. abgenommen und an die Herren von Weißpriach als Pfand ausgegeben wurde. Noch einmal konnten die Herren von Liechtenstein-Murau die Weinburg zurück gewinnen, ehe die Anlage im Jahr 1510 endgültig verkauft wurde. Neben dem Nachweis der einzelnen Besitzer wird die strategische Bedeutung der Weinburg im Gefüge der Landesverteidigung untersucht.

Zusammenfassung (Englisch)

This paper is a comprehensive history of medieval castle of Weinburg am Saßbach which is told on the basis of the single owners of the castle. The actual castle got its shape during the 16th century, while there are no architectural evidences of the medieval castle now. This examination gives an overview about the variety of sources, which contains entries to Weinburg. Additionally problems and characteristics of this sources are discussed while deeds are analysed more in detail. A further section concerns about single owners of Weinburg, who are presented in short biographies whereupon their connections to castle Weinburg are central. The final section contains regestas. This articles timespan reaches from the 12th century to the year 1510, as the castle have been disposed to Maximilian I. Through this time the castle belongs to six families, the lords of Grimmenstein-Rabenstein, lords of Wildon, lords of Wallsee-Graz, lords of Wallsee-Drosendorf, lords of Pettau, lords of Wallsee-Enns, lords of Liechtenstein-Murau and the lords of Weißpriach. Though the Grimmenstein-Rabenstein was named as first owners of Weinburg, the lords of Wildon were the first traceable owners and founders of Weinburg approximately around 1140. The lords of Liechtenstein-Murau lost the castle during the ?Hungarian War? to Emperor Friedrich III., who gave it to the knights of Weißpriach. At least the Liechtenstein-Murau retrieve Weinburg before the had to sell it to Emperor Maximilian I. finally. Though the prominence of the keepers of Weinburg there is no evidence that the castle played an important role for them or for politics of the 'Landschaft' (Otto Brunner) except maybe for Albero von Grimmenstein-Rabenstein since he was cup-bearer at the court of Leopold VI./III. and the name of Weinburg bears the assumption to connect the manor to viniculture. Finally the scrutiny is concerned with strategical questions about the role of Weinburg within the defensive system of the duchy of Styria.

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