Titelaufnahme

Titel
Urheberrechtsabgaben und der "gerechte Ausgleich" im österreichischen und europäischen Recht / vorgelegt von Marek Gerhalter
Weitere Titel
Copyright fees and the "fair compensation" in the austrian and european legislation
Verfasser/ VerfasserinGerhalter, Marek
Begutachter / BegutachterinStaudegger Elisabeth
Erschienen2012
Umfang116 Bl. : 2 Zsfassungen
HochschulschriftGraz, Univ., Dipl.-Arb., 2012
Anmerkung
Zsfassung in dt. und engl. Sprache
Anmerkung
Abweichender Titel laut Übersetzung der Verfasserin/des Verfassers
SpracheDeutsch
DokumenttypDiplomarbeit
Schlagwörter (GND)Österreich / Leerkassettenvergütung / Europäische Union / Österreich / Leerkassettenvergütung / Europäische Union / Online-Publikation
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-46149 Persistent Identifier (URN)
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Urheberrechtsabgaben und der "gerechte Ausgleich" im österreichischen und europäischen Recht [0.64 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Das Ziel dieser Diplomarbeit ist die Aufarbeitung des Begriffs Urheberrechtsabgaben. Um einen umfassenden Überblick zu erreichen, werden im ersten Teil relevante Grundlagen des UrhG, wie der Urheber- und Werkbegriff, die einzelnen Werkarten und im Besonderen die Bestimmungen über freie Werknutzungen erarbeitet. Anschließend wird auf den zentralen Terminus des ?gerechten Ausgleichs? eingegangen. In weiterer Folge werden die Urheberrechtsabgaben in Hinblick auf ihre historische Entstehung sowohl im österreichischen Recht (UrhG, VerwGesG) als auch im Unionsrecht (Richtlinie 2001/29/EG) untersucht und ihre stufenweise Entwicklung dargestellt. Der darauf folgende Hauptteil beschäftigt sich mit der gesetzlichen Regelung von Urheberrechtsabgaben de lege lata, beginnend mit einer Analyse des europäischen urheberrechtlichen Rahmens und verfassungsrechtlichen Aspekten. Im Mittelpunkt der Betrachtung steht der § 42b UrhG mit den Tatbeständen der Leerkassetten- und Reprographievergütung. Geprüft werden die Anspruchsgrundlagen, die Bemessung der Vergütung sowie weitere Aspekte wie Rückzahlung, Verjährung und Sozialbindung. Unter Darstellung des Meinungsstandes und der Rechtsprechung wird untersucht, welche Speicherträger und Vervielfältigungsgeräte der Vergütungspflicht unterliegen. Abschließend werden zukünftige Alternativen wie die Einführung einer Kulturflatrate und freie Lizenzen betrachtet und die gewonnenen Informationen in einem Resümee zusammengefasst.

Zusammenfassung (Englisch)

The aim of this thesis is to analyze the term and concept of copyright fees. To accomplish a comprehensive outline, the first part is concerned with basic principles of the Copyright Act like the concept of the creator, the creations protected by copyright, the single categories of works and in particular the regulation of fair use provisions. Afterwards the central term ?fair compensation? is examined. Hereinafter the historical origin of copyright fees both in the Austrian legal order (Copyright Law, Collecting Societies Law) and European Union Law (Directive 2001/29/EC) and their gradual development are inspected. The following main section deals with the legal regulation of copyright fees de lege lata, starting with the analysis of the European framework in the area of copyright and aspects of Constitutional Law. The further observation is centered on the § 42b Copyright Act and the remuneration for empty storage media and photocopying devices. Subsequently the basis for a claim, the assessment of the remuneration an furhter aspects like payback, the limitation period and the social commitment are checked. Illustrating the current opinion and the case-law the central question is adressed, which storage media and reprographic devices come under the remuneration obligation. Finally, a brief insight into future alternatives like a cultur-flatrate and free licenses is given followed by a short conclusion.

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