Titelaufnahme

Titel
Portfolioarbeit in der Erwachsenenbildung der psychiatrischen Gesundheits- und Krankenpflege / vorgelegt von Gabriele Mihelic-Sonnleitner
Verfasser/ VerfasserinMihelic-Sonnleitner, Gabriele
Begutachter / BegutachterinKittl-Satran, Helga
Erschienen2012
Umfang104 Bl. : graph. Darst.
HochschulschriftGraz, Univ., Masterarb., 2012
SpracheDeutsch
DokumenttypMasterarbeit
Schlagwörter (GND)Erwachsenenbildung / Hygiene / Pflege / Portfolio <Pädagogik> / Erwachsenenbildung / Hygiene / Pflege / Portfolio <Pädagogik> / Online-Publikation
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-45988 Persistent Identifier (URN)
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Portfolioarbeit in der Erwachsenenbildung der psychiatrischen Gesundheits- und Krankenpflege [0.83 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Die vorliegende Arbeit zeigt eine neue Lernkultur in der Erwachsenenausbildung der psychiatrischen Gesundheits- und Krankenpflege auf, in welcher die Schwerpunkte in der Subjektorientierung, der Selbststeuerung des Lernens und der reflexiven Praxis liegen. Die theoretischen Grundlagen dieser Arbeit befassen sich mit den Lerntheorien, speziell jener von Erwachsenen, den grundlegenden Ausbildungsaspekten der psychiatrischen Gesundheits- und Krankenpflegeausbildung und der Theorie des Portfoliokonzeptes. Dabei wird die Funktion des Portfolios genauer beleuchtet, notwendige Voraussetzungen, Vor- und Nachteile dessen beschrieben und das Portfolio als Beurteilungsinstrument dargestellt. Es kann festgestellt werden, dass Portfolios für den Einsatz als Methode oder Instrument in der psychiatrischen Gesundheits- und Krankenpflegeausbildung geeignet ist. Portfolioarbeit kommt den Anforderungen und didaktischen Grundsätzen der Ausbildungsverordnung für psychiatrische Gesundheits- und Krankenpflege entgegen, da sie Selbsttätigkeit, Selbstverantwortung, Eigenständigkeit, soziales Lernen, Kommunikation, tolerantes Verhalten und aktive Teilnahme fördert. Sie ist auch dazu geeignet, die eigene Persönlichkeit zu sensibilisieren. Durch Portfolioarbeit besteht die Möglichkeit, die laut Curriculum vorgegebenen Prüfungsziele und die zu erreichenden Kompetenzen zu beurteilen. Eine Hilfestellung dafür bieten Beurteilungsraster, in welchen die Einzelleistungen, Lernprozessmerkmale, Lernziele und Kompetenzen beschrieben sind. Die Arbeit macht deutlich, dass der Einsatz von Portfolios Qualitätssteigerung in der Ausbildung zur psychiatrischen Gesundheits- und Krankenschwester bedeutet.

Zusammenfassung (Englisch)

The present thesis shows a new culture of learning in the training of adults as psychiatric health care and nursing professionals, in which the focuses are patient orientation, self-determination in learning and reflective practice. The basic theoretical principles underpinning this thesis are the learning theories, particulary those concerning adults, the fundamental aspects of the psychiatric health care and nursing training and the theory of the portfolio concept. The function of the portfolio will be highlighted in more precise detail, its essential prerequistes, advantages and disadvantages described and the portfolio presented as an assessment tool. It is possible to establish, that the portfolio is suitable for use as a method or tool in psychiatric health care and nursing training. Portfolio work fulfils the requirements and basic didactic precepts oft he Ordiance of Training in Psychiatric Health Care and Nursing, as it promotes self-directed autonomy, personal responsibility, selfreliance, social learning, communication, tolerant behavior and active participation. In addition, it is useful for sensitising ones own personality. Portfolio work offers the possibility of assessing both the examination goals specified in the curriculum and the skills, that must be aquired. Assessment grids, in which individual achievements, features oft the learning process, learning targets and skills are described, are a help in this respect. This thesis makes it clear, that the use of portfolios means quality intenification in the training of psychiatric health care and nursing professionals.