Titelaufnahme

Titel
Global Current Account Imbalances and Exchange Rate Adjustment with a special Focus on the Euro-Zone / Christoph Zwick
Verfasser/ VerfasserinZwick, Christoph
Begutachter / BegutachterinKleinert Jörn
Erschienen2013
Umfang69, [ca. 17] Bl. Anh. : 2 Zsfassungen ; graph. Darst.
HochschulschriftGraz, Univ., Masterarb., 2013
Anmerkung
Zsfassung in dt. und engl. Sprache
SpracheEnglisch
DokumenttypMasterarbeit
Schlagwörter (GND)Eurozone / Leistungsbilanz / Eurozone / Leistungsbilanz / Online-Publikation
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-45965 Persistent Identifier (URN)
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Global Current Account Imbalances and Exchange Rate Adjustment with a special Focus on the Euro-Zone [2.36 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Diese Masterarbeit beschäftigt sich mit den starken Leistungsbilanzungleichgewichten, die sich über die letzten zwei Jahrzehnte herausgebildet haben. Es wird deren Entstehung, die Gründe, die für diese verantwortlich sind, deren Nachhaltigkeit und die wirtschaftlichen Auswirkungen, die durch den gegenwärtigen Leistungsbilanzanpassungsprozess hervorgerufen werden, diskutiert. Es wird eine erweiterte Version des Obstfeld/Rogoff (2000/2004/2005) Modells entwickelt um die starken Preisanpassungen aufzuzeigen, die notwendig gewesen wären, um negative Auswirkungen aufgrund des Leistungsbilanzanpassungsprozesses zu verhindern. Weiters wird die Höhe der Preisanpassungen aufgezeigt, die notwendig ist um weitere negative Auswirkungen zu minimieren. Auch die derzeit oft diskutierten Preisanpassungen innerhalb der Euro-Zone können mit dem Modell analysiert werden. Durch die Anwendung des Modells wird gezeigt, dass die, sich aus dem Modell ergebende, reale Abwertung von Griechenland, Italien, Portugal und Spanien mindestens so groß ist, wie die von Obstfeld/Rogoff diskutierte reale Abwertung des Dollars. Außerdem wird gezeigt, dass ein Anpassungsprozess bezüglich der Wettbewerbsfähigkeit innerhalb der Euro-Zone zwar begonnen hat, aber noch nicht abgeschlossen ist. Weitere, jedoch abnehmende, negative Effekte auf die Volkswirtschaften von Griechenland, Italien, Portugal und Spanien können aus dieser Analyse abgeleitet werden. Die realen effektiven Wechselkurse der USA und Asiens haben sich nach 2007 bereits zu einem großen Teil angepasst. Wenn die beobachteten Leistungsbilanzumkehrungen der USA, Asiens und der OPEC-Länder zwischen 2007 und 2012 die Leistungsbilanzen bereits auf ein nachhaltiges Niveau gebracht haben, dann werden keine weiteren signifikanten Preisanpassungen mehr für diese Regionen vorhergesagt.

Zusammenfassung (Englisch)

This master thesis deals with the huge current account imbalances which have risen consistently over the last two decades. It shows their evolvement, the reasons behind them and discusses their sustainability as well as the current and future impacts on world economy by the rebalancing process. An extended version of the Obstfeld/Rogoff (2000/2004/2005) model is developed to show the large amount of real price changes which would have been needed to reduce negative economic impacts by the rebalancing process after 2007 and to predict required price adjustments to bring deficits back to sustainable levels. These price movements are necessary to prevent further negative impacts by the rebalancing process as discussed by Lane/Milesi-Ferretti (2011). Also, recently often discussed, intra - Euro Zone adjustment can be analyzed with the model. By applying the model, it is shown that the predicted real depreciation of Greece, Italy, Spain and Portugal is at least as high as the, from Obstfeld/Rogoff predicted, real Dollar depreciation (2000/2004/2005). It is further observed that Euro - Zone competitiveness adjustment in terms of unit labor costs has started, but is not done yet according to the simulations. Further, but decreasing, negative impacts by the rebalancing process on the economies of Greece, Italy, Portugal and Spain can be expected from this analysis. Real effective exchange rates of the United States and Asia already adjusted to a substantial degree after 2007. If the observed current account reversals between 2007 and 2012 have been enough to bring the current accounts of the United States, Asia and the oil exporting countries back to sustainable levels, then the analysis suggests only a small need for further price adjustments in these regions.