Titelaufnahme

Titel
Die neuzeitliche Entwicklungsgeschichte der Delikte Mord und Totschlag in Österreich unter Berücksichtigung der politischen und geistesgeschichtlichen Einflüsse / von Roland Maier
Verfasser/ VerfasserinMaier, Roland
Begutachter / BegutachterinSteppan Markus
Erschienen2012
UmfangVI, 106 Bl. : Zsfassung
HochschulschriftGraz, Univ., Dipl.-Arb., 2012
SpracheDeutsch
DokumenttypDiplomarbeit
Schlagwörter (GND)Österreich / Mord / Totschlag / Strafrecht / Geschichte / Österreich / Mord / Totschlag / Strafrecht / Geschichte / Online-Publikation
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-49938 Persistent Identifier (URN)
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Die neuzeitliche Entwicklungsgeschichte der Delikte Mord und Totschlag in Österreich unter Berücksichtigung der politischen und geistesgeschichtlichen Einflüsse [1.22 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Die neuzeitliche Entwicklungsgeschichte der Delikte Mord und Totschlag in Österreich unter Berücksichtigung der politischen und geistesgeschichtlichen Einflüsse Das Hauptziel der vorliegenden Diplomarbeit ist die Darstellung der geschichtlichen Entwicklung der beiden Kapitalverbrechen im österreichischen Strafrecht seit Beginn der Neuzeit bis zum Erlass des Strafgesetzbuches von 1974. Dabei werden im zweiten Kapitel auch die psychologischen Aspekte eines Mordes oder Totschlages behandelt, um ein besseres Verständnis für die innere Seite solcher Taten zu erhalten. Im Rahmen der Arbeit finden nicht nur die sich ändernden objektiven, sondern auch die jeweiligen subjektiven Tatelemente Behandlung. Außerdem wird erläutert, wie sich die Strafen für Mörder und Totschläger im Laufe der Zeit wandelten. Besondere Erwähnung findet in diesem Kontext die Aufklärung, welche eklatante Veränderungen hinsichtlich der Bestrafung der beiden Delikte bewirkte und nicht nur auf das Strafrecht, sondern auch auf das gesamte soziale Leben in Europa bedeutende Auswirkungen hatte. Kurze Beschreibungen der Entstehungsgeschichten der wichtigsten Strafgesetzbücher sowie die Hervorhebung der Perioden der Ersten Republik, des Ständestaats, der NS-Herrschaft und der Anfänge der Zweiten Republik vermitteln einen Eindruck darüber, wie das Strafrecht die jeweiligen politischen Ordnungen widerspiegelte.

Zusammenfassung (Englisch)

The development of the delicts of murder and manslaughter in Austria in the modern age by considering political and intellectual-historical influences The main objective of the present diploma thesis is the description of the historical development of the two capital crimes in Austrian criminal law since the beginning of the modern age up to the adoption of the Austrian Criminal Code of 1974. In order to obtain a better understanding of the inner side of such crimes, the thesis discusses, in its second chapter, the psychological aspects of a murder or manslaughter. The thesis not only treats the changing objective elements but also the subjective elements of these two crimes. Furthermore, it also describes the changes of the penalties for each of the crimes in the course of time. Special mention finds in this matter the Enlightenment, which brought about striking changes in the punishment of both delicts and had an significant impact not only on the criminal law across Europe but also on its social life. Brief descriptions of the historical developments of the most important penal codes as well as the highlighting of the periods of the First Austrian Republic, the Federal State of Austria, the dictatorship of the National Socialists and the beginning of the Second Austrian Republic give an impression of how the criminal law reflected the respective polities.