Titelaufnahme

Titel
Familienrechtsreformen im 20. Jahrhundert in Österreich / vorgelegt von Susanne Deutenhauser
Weitere Titel
Family law reforms in the 20th century in Austria
Verfasser/ VerfasserinDeutenhauser, Susanne
Begutachter / BegutachterinWesener Gunter
Erschienen2012
Umfang68 Bl. : Zsfassung
HochschulschriftGraz, Univ., Dipl.-Arb., 2012
Anmerkung
Abweichender Titel laut Übersetzung der Verfasserin/des Verfassers
SpracheDeutsch
DokumenttypDiplomarbeit
Schlagwörter (GND)Österreich / Familienrecht / Geschichte / Österreich / Familienrecht / Geschichte / Online-Publikation
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-49776 Persistent Identifier (URN)
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Familienrechtsreformen im 20. Jahrhundert in Österreich [0.44 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

KurzfassungDas Familienrecht hat sich im Lauf des letzten Jahrhunderts grundlegend von einer patriarchalen Prägung hin zur partnerschaftlichen Auffassung der Familie verändert. Die vorliegende Arbeit gibt eine Übersicht der Familienrechtsreformen des 20. Jahrhunderts in Österreich. Ein Schwerpunkt der Arbeit liegt auf der Entwicklung der Gleichberechtigung zwischen Mann und Frau. Die Arbeit ist in 8 Kapitel unterteilt, wobei die Einleitung einen kurzen Einblick in das Thema der Diplomarbeit geben wird.Das erste Kapitel befasst sich, zum besseren Verständnis, mit der Rechtslage wie sie im ABGB von 1811 vorgefunden werden kann.Die folgenden Kapitel behandeln die Entwicklung des Familienrechts von der Zeit der ersten Teilnovellen des ABGB, in den Jahren 1914 bis 1918, bis zur reichsrechtlichen Gesetzgebung. In dieser Zeit war das Eherecht noch fest in kirchlicher Hand. Der Nationalsozialismus brachte Österreich das EheG und damit ein von der katholischen Kirche losgelöstes Eherecht. Seither ist eine Ehescheidung, wie wir sie heute kennen, in Österreich möglich. Ein weiterer Teil der Arbeit behandelt die große Familienrechtsreform der 1970er und beginnenden 1980er Jahre, in der das partnerschaftliche Prinzip Eingang in die Rechtsordnung fand. Das Kindeswohl wurde maßgeblicher Parameter für Entscheidungen auf dem Gebiet des Kindschaftsrechts und auch die Stellung des unehelichen Kindes wurde wesentlich verbessert, sodass zum Ende der 1980er Jahre uneheliche Kinder den ehelichen gänzlich gleichgestellt waren. Das EheRÄG 1999 stellt die letzte große Neuerung dar, auf die im Rahmen dieser Arbeit eingegangen wird.

Zusammenfassung (Englisch)

AbstractFamily law has altered during the last century fundamentally, out of a patriarchal embossing to a partnership conception of the family.This thesis gives an overview of the family law reforms of the 20th century in Austria. One focus of the work is on the development of equality between men and women.The paper is subdivided into 8 chapters. In the introduction is a short overview about the thesis given. The first chapter lays down the legal situation as it can be found it in the Civil Code (ABGB) of 1811 to get a better understanding.The following chapters deal with the development of family law from the time of the first part of the Civil Code amendments in the years 1914 to 1918 to the legislation during the Nazi period. Until the Nazi period the marriage law was up to the church. The Nazis brought Austria the Marriage Act (EheG) and within this act the marriage law was detached from the church. Since then a divorce as we know it today is possible in Austria.Another part of the work is about the major family law reform in the 1970s and early 1980s in which the partnership principle has been incorporated into the legal system. The child's welfare was a decisive parameter for decisions in the field of child custody and also the position of the illegitimate child has been improved significantly. Up from the late 1980s the illegitimate children were treated entirely like legitimate. The Marriage Law Amendment Act (EheRÄG) 1999 is the last great innovation which is subject of this paper.

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