Titelaufnahme

Titel
Untersuchung des Money-Illusion-Effektes in Auktionsexperimenten / Martin Kolbitsch
Verfasser/ VerfasserinKolbitsch, Martin
Begutachter / BegutachterinMestel Roland
Erschienen2013
UmfangIV, 62 Bl. : 2 Zsfassungen ; graph. Darst.
HochschulschriftGraz, Univ., Masterarb., 2013
Anmerkung
Zsfassung in dt. und engl. Sprache
SpracheDeutsch
DokumenttypMasterarbeit
Schlagwörter (GND)Auktion / Allokation / Geldillusion / Auktion / Allokation / Geldillusion / Online-Publikation
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-49768 Persistent Identifier (URN)
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Untersuchung des Money-Illusion-Effektes in Auktionsexperimenten [0.63 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Anknüpfend an eine konkrete Fragestellung aus dem Bereich des betrieblichen Mobilitätsmanagements wird auf Basis des psychologischen Phänomens des Numerositätseffektes die zentrale Hypothese formuliert: Eruieren Individuen ihre Zahlungsbereitschaft für ein beliebiges Gut und sind sie dabei durch eine Budgetrestriktion in ihren Entscheidungsmöglichkeiten limitiert, wird ihre Zahlungsbereitschaft für das Gut tendenziell ansteigen, wenn sie mit Währungen mit hohem Nominalwert konfrontiert sind. Handeln sie hingegen in Währungen mit niedrigem Nominalwert, wird ihre Zahlungsbereitschaft tendenziell sinken.Um diese Hypothese akkurat zu untersuchen, wird eine Serie von Laborexperimenten durchgeführt. Das konkrete Design des Experimentes sieht vor, dass die Teilnehmer im Rahmen von sechs Zweitpreisauktionen auf das Gut einer Rechenbefreiung bieten, wobei sie bezüglich ihrer Gebotshöhe durch Budgetvorgaben beschränkt sind. Im Kontext des Auktionsverfahrens erfolgt die Gebotsabgabe in einer fiktiven Währung. Den Experimentteilnehmern werden unterschiedliche Wechselkurse zugewiesen, wodurch sich ihre zur Verfügung stehenden Budgets in Cent sowie in der fiktiven Währung im Nominalwert unterscheiden. Die Resultate der durchgeführten Experimente, welche im Wesentlichen auf Basis multipler Regressionsmodelle erzielt werden, zeigen, dass die währungsbedingten Unterschiede der Budgets einen signifikanten Einfluss auf die individuelle Zahlungsbereitschaft der Experimentteilnehmer ausüben. Demnach weisen die handelnden Personen eine erhöhte Wertschätzung für das Auktionsgut auf, wenn sie ihre Gebote in der fiktiven Währung mit hohem Nominalwert abgeben. Die Experimentteilnehmer verändern demzufolge ihre reale Zahlungsbereitschaft in Abhängigkeit des Nominalwertes der fiktiven Währung.

Zusammenfassung (Englisch)

This master thesis defines a main hypothesis according to the specific questioning of the operation mobility management and the psychological phenomenon of the so called numerosity effect. If individuals determine their willingness to pay for an arbitrary good, while confronting a certain limit of budget, their willingness to pay for the good will tend to rise ? especially if they have to deal with currencies with a high nominal value. Alternatively if they use a currency with a low nominal value, their willingness to pay for the good will rather decrease.A series of laboratory experiments was conducted in order to examine this hypothesis precisely. In practice the design of the experiments arranged that the participants had to bid on a good, which was a release of calculating, within six second price auctions. While making their offer the participants were restricted to a certain budget. During the second price auctions they had to bid with a fictive currency. The participants got different exchange rates whereby their available budgets in cent as well as in the fictive currency differed in nominal value.The results of the experiments were analyzed by multiple regression models and show that the differences of the budgets due to the distinct currencies do have a significant impact on the participant?s individual willingness to pay. According to these results the attendants will show a higher appreciation for the good, on which they can bid during the auction, if they are able to make their offer in a fictive currency with a high nominal value. Therefore the participants change their real willingness to pay dependent on the nominal value of the fictive currency.