Titelaufnahme

Titel
Die urheberrechtliche Betrachtung von Hyperlinks - insbesondere unter Berücksichtigung der OGH-Entscheidung 4 Ob 105/11m / vorgelegt von Karin Zach
Verfasser/ VerfasserinZach, Karin
Begutachter / BegutachterinStaudegger Elisabeth
Erschienen2013
UmfangVII, 90 Bl. : Zsfassung
HochschulschriftGraz, Univ., Dipl.-Arb., 2013
SpracheDeutsch
DokumenttypDiplomarbeit
Schlagwörter (GND)Österreich / Hyperlink / Urheberrecht / Österreich / Hyperlink / Urheberrecht / Online-Publikation
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-49494 Persistent Identifier (URN)
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Die urheberrechtliche Betrachtung von Hyperlinks - insbesondere unter Berücksichtigung der OGH-Entscheidung 4 Ob 105/11m [0.74 mb]
Links
Nachweis
Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

Personen, die das Internet nutzen, stoßen mit Sicherheit - wenn auch zum Teil unbewusst - auf Hyperlinks. Somit stellt sich die Frage, ob einerseits durch das Setzen dieser Links, andererseits durch das Nutzen dieser Links urheberrechtlich relevante Handlungen entstehen können. Die Grundlage hierzu bildet die Entscheidung 4 Ob 105/11m, welche als erste Stellungnahme des OGH im Bereich Hyperlinking nach Umsetzung der Richtlinie 2001/29/EG angesehen werden kann.In dieser Arbeit folgt daher, nach einer kurzen Einführung in die technischen Grund-begriffe bzw in die zuvor genannte Entscheidung, eine Aufteilung in mögliche Eingriffshandlungen seitens des Linksetzers bzw -nutzers. Eingriffe in die Rechte des Urhebers durch den Linksetzer sind vor allem im Bereich der Verwertungsrechte denkbar, wobei der Fokus auf das Zurverfügungstellungsrecht nach § 18a UrhG gerichtet ist. Hier erfolgt eine Spaltung des weit gefassten und technisch unbestimmten Begriffs ?Hyperlink? in ?einfache Hyperlinks? und ?Embedded Content? sowie eine Darlegung unterschiedlicher Meinungen und rechtlicher Beurteilungen. Nachfolgend werden Rechtfertigungsgründe und weiter mögliche Eingriffe (zB in geistige Interessen) seitens des Linksetzers im Zusammenhang mit ?Embedded Content? behandelt. Zum Abschluss werden Eingriffe in die Rechte des Urhebers durch den Linknutzer erläutert, wobei das Vervielfältigungsrecht nach § 15 UrhG und die damit in Verbindung stehenden ?freien Werknutzungen? behandelt werden.

Zusammenfassung (Englisch)

Hyperlinks are the essential part in order to connect to web-contents and make browsing possible. When ever people use the internet they eventually will come across hyperlinks. Therfor the question arises, whether it is possible that people (users), who set or use links, are actually infringing the copyright. The foundation of this question was set by the ruling of the supreme court 4 Ob 105/11m, which has to be recognized as the first statement of hyperlinking after implementing the directive 2001/29/EG. Following an introduction of technical basics and the ruling of the supreme court, a segmentation was made regarding different contraventions by people who set or use links.The infringement of the copyright commited by a person, who sets links, can possibly be divided into ?rights of exploitation? and most of all into ?right of communication to the public of works and right of making available to the public other subject-matter?. After a historical review concerning the ?right of communication to the public of works and right of making available to the public other subject-matter?, a classification into ?basic links? and ?embedded content? has been made and exceptions and limitations are being discussed. Afterwards other thinkable interferences related to ?embedded contents? will be embraced.Finally infringements of the copyright by a person, who uses links, especially the ?reproduction right? and any relevant excaptions are being explained.