Titelaufnahme

Titel
"Geschwätz auf dem Nil" von Nagib Mahfuz : die deutschen Übersetzungen im Vergleich / vorgelegt von Sabine Hammoud
Verfasser/ VerfasserinHammoud, Sabine Else
Begutachter / BegutachterinBachleitner Norbert
Erschienen2012
Umfang95 Bl. : 2 Zsfassungen + 1 CD-ROM
HochschulschriftGraz, Univ., Dipl.-Arb., 2012
Anmerkung
Text dt., teilw. arab.; Zsfassungen in dt. und engl. Sprache
SpracheDeutsch
DokumenttypDiplomarbeit
Schlagwörter (GND)Maḥfūẓ, Naǧīb <Tartara fauq an-Nīl> / Übersetzung / Deutsch / Maḥfūẓ, Naǧīb <Tartara fauq an-Nīl> / Übersetzung / Deutsch / Elektronische Publikation
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-49425 Persistent Identifier (URN)
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"Geschwätz auf dem Nil" von Nagib Mahfuz [0.86 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Gegenstand der vorliegenden Arbeit ist ein Vergleich der beiden deutschsprachigen Übersetzungen des Romans Thartharat fauq an-Nil des ägyptischen Autors Nagib Mahfuz mit dem Original anhand des übersetzungskritischen Modells von Katharina Reiß. Ziel der Arbeit ist es, mithilfe dieses Vergleichs zu untersuchen inwieweit die Übersetzungen inhaltlich bzw. stilistisch vom Original abweichen, und welche Unterschiede sich auf sprachlicher, inhaltlicher und stilistischer Ebene zwischen den beiden deutschsprachigen Übersetzungen ergeben. Dabei wird auch berücksichtigt, dass der Übersetzer aus seiner Muttersprache in eine Fremdsprache übersetzt.Nach Informationen zu Autor, Werk, Verlag und Übersetzer wird zunächst eine detaillierte Analyse des Ausgangstextes im Sinne Reiß? durchgeführt, bei der neben dem syntaktischen und lexikalischen Aufbau des Romans besonderes Augenmerk auf die Stilmittel des Arabischen sowie Sprichwörter, Redewendungen, Zitate und Metaphern gelegt wird. Danach wird das Original im zentralen Teil der Arbeit mit den Übersetzungen in tabellarischer Form verglichen, etwaige Unterschiede werden herausgearbeitet und kommentiert.Anhand einer umfangreichen Analyse des Textkorpus und ausgewählter Beispiele lässt sich feststellen, dass beide Übersetzungen sehr ausgangstextbezogen sind, teilweise sogar fast wortwörtlich übersetzt wurden. Auffallend sind die sprachlichen Mängel der älteren Version, die darauf zurückgeführt werden können, dass der Übersetzer nicht in seine Muttersprache übersetzte. Diese sprachlichen Mängel wurden in der neueren Übersetzung behoben, allerdings kann nicht zweifelsfrei festgestellt werden, ob diese tatsächlich vom Übersetzer selbst stammt. Inhaltlich sind die Übersetzungen jedoch als kohärent zu bezeichnen, auch wenn es fallweise Schwierigkeiten bei Kulturspezifika, Redewendungen und Metaphern gab. Insbesondere in Hinblick auf die Kulturspezifika wären ausführlichere Erläuterungen im Rahmen der Übersetzung wünschenswert gewesen.

Zusammenfassung (Englisch)

This study deals with a comparison between the novel Thartharat fauq an-Nil by the Egypt writer Nagib Mahfuz and its two German translations. The aim of the comparison which is carried out on the basis of Katharina Reiß? translation critique model is to find out to what extent the translations and the original differ with regard to content and style. Furthermore it is investigated whether differences between the two German translations exist in terms of language, content and style. The comparison also takes into account the fact that the translator of the German versions worked from his mother tongue into a foreign language.After some information about the author, the novel, the publisher and the translator, a detailed analysis of the source text is carried out in accordance with Reiß? instructions. This analysis pays attention not only to the syntactical and lexical structure of the novel, but also to Arabic stylistic devices as well as to proverbs, figures of speech, citations and metaphors in particular. The central part of the study shows a comparison between the original and the translations in tabular form with comments on differences.An extensive analysis of the text corpus and selected examples show that both translations are rather sourcetext-oriented, some passages are even nearly word-to-word translations. The linguistic shortcomings found in the older translation may be attributed to the fact that the translator did not work into his mother tongue. These shortcomings were corrected in the later version, however, it cannot be ascertained beyond doubt that this version was actually done by the translator himself. The translations are coherent in terms of content even though cultural specifics, figures of speech and metaphors seemed to have caused some difficulties. Especially with regard to cultural specifics more extensive explanations would have been desirable.