Titelaufnahme

Titel
Großmutterzuschüsse aus gesellschaftssteuerlicher Sicht - Analyse der EuGH-Rechtsprechung und Umsetzung in Österreich / vorgelegt von Daniel Joham
Verfasser/ VerfasserinJoham, Daniel
Begutachter / BegutachterinEhrke-Rabel Kerstin Tina
Erschienen2012
Umfang83 Bl. : Zsfassung
HochschulschriftGraz, Univ., Dipl.-Arb., 2012
SpracheDeutsch
DokumenttypDiplomarbeit
Schlagwörter (GND)Österreich / Gesellschaftsteuer / Zuschuss / Österreich / Gesellschaftsteuer / Zuschuss / Online-Publikation
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-49304 Persistent Identifier (URN)
Zugriffsbeschränkung
 Das Werk ist frei verfügbar
Dateien
Großmutterzuschüsse aus gesellschaftssteuerlicher Sicht - Analyse der EuGH-Rechtsprechung und Umsetzung in Österreich [0.7 mb]
Links
Nachweis
Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

Die oben angeführte Arbeit beschäftigt sich mit der Gesellschaftsteuerpflicht von Großmutterzuschüssen, im speziellen mit der Judikatur des Europäischen Gerichtshofes in diesem Bereich, sowie deren Auswirkungen auf die Österreichische Rechtspraxis. Ziel ist es, dem Leser einen Überblick über die rechtliche Situation sowie die Vorteile und Risiken dieser Form von Kapitalzufuhr zu verschaffen. Ein Großmutterzuschuss ist, simpel formuliert, eine Geld- oder Sachleistung die an eine Gesellschaft erbracht wird, an der man zwar selbst keine Anteile hält, deren Anteile aber von einer Gesellschaft gehalten werden, deren Anteile man besitzt. Der Zuschussgeber erlangt also über die Tochtergesellschaft, an der er beteiligt ist eine mittelbare Beteiligung.Nach eingehender Beschäftigung mit Literatur und Judikatur wird klar, dass die klassischen Großmutterzuschüsse in keiner Weise angefochten werden, sowohl die Europäische als auch die österreichische Justiz jedoch einige alternative Gestaltungsformen von Großmutterzuschüssen für unzulässig hält. Dies ist insbesondere dann der Fall, wenn die eigene Tochtergesellschaft aus der Transaktion unbotmäßige Vorteile zieht, da auf diesem Wege einer der üblichen Tatbestände für den Anfall von Gesellschaftsteuerpflicht - der Zuschuss an eine Gesellschaft an der man selbst Anteile hält - umgangen werden könnte.

Zusammenfassung (Englisch)

The above work deals with the company tax liability of first-tier parent company subsidies, especially with the case law of the European Court of Justice in this area, as well as their impact on the Austrian legal practice. The aim is to give the reader an overview of the legal situation and the benefits and risks of this form of capital injection. A grandparent subsidy is, to put it in a simple way, a cash or in kind which is provided to a company in which the subsidy-giver holds no shares, but whose shares are held by another company, whose shares the subsidy-giver does own. After a thorough study of literature and case law is clear that the classic parent company subsidies are not challenged in any way, however both the European and the Austrian courts have judged some alternative designs of such subsidies illegal. This is particularly the case if the subsidiary gains undue advantages, since this would effectively allow three-tier groups to avoid company tax liability - using the subsidiary of the subsidiary as a middle-man.