Titelaufnahme

Titel
Die Besteuerung von Kapitalvermögen in grenzüberschreitenden Konstellationen / vorgelegt von Anna Katharina Kogler
Verfasser/ VerfasserinKogler, Anna Katharina
Begutachter / BegutachterinEhrke-Rabel Kerstin Tina
Erschienen2013
UmfangX, 109 S. : Zsfassung
HochschulschriftGraz, Univ., Dipl.-Arb., 2013
Anmerkung
Zsfassung in dt. und engl. Sprache
SpracheDeutsch
DokumenttypDiplomarbeit
Schlagwörter (GND)Österreich / Kapitalvermögen / Steuer / Österreich / Kapitalvermögen / Steuer / Online-Publikation
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-49235 Persistent Identifier (URN)
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Die Besteuerung von Kapitalvermögen in grenzüberschreitenden Konstellationen [0.73 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Besteht in Österreich weder Wohnsitz noch gewöhnlicher Aufenthalt, können die Einkünfte der beschränkten Steuerpflicht unterliegen. Dabei wird auf die genauen Tatbestände hinsichtlich der beschränkten Steuerpflicht des Kapitalvermögens eingegangen und auch die verfahrensrechtlichen Schritte der Besteuerung aufgezeigt. Mit der beschränkten Steuerpflicht geht jedoch meistens eine Doppelbesteuerung einher, da der Ansässigkeitsstaat nicht zwingend auf sein Besteuerungsrecht verzichten wird. Um diese zu vermeiden, können bi- und unilaterale Mitteln eingesetzt werden. Die wichtigsten bilateralen Maßnahmen sind die Doppelbesteuerungsabkommen, wobei besonders auf das OECD-Musterabkommen einzugehen ist. Im Genaueren soll der Fall der Doppelbesteuerung an einer natürlichen Person dargestellt werden, die Einkünfte aus Kapitalvermögen (genauer aus Aktien, Zinsen oder Veräußerungsgewinne) in Österreich erzielt, und ihren Wohnsitz in Frankreich oder in den USA hat. Im Besonderen wird auf die Doppelbesteuerungsabkommen eingegangen, die Österreich mit Frankreich und den USA abgeschlossen hat. Da die Doppelbesteuerungsabkommen das Besteuerungsrecht nicht immer exakt einem Staat zuteilen, sondern in Fällen von Dividenden und Zinsen das Besteuerungsrecht eines Staates beschränken bzw dem anderen Staat unbegrenzt zuteilen, muss auch die verfahrensrechtliche Seite der Doppelbesteuerungsabkommen betrachtet werden. Mit der DBA-Entlastungsverordnung können die Bestimmungen der Doppelbesteuerungsabkommen direkt angewendet werden.

Zusammenfassung (Englisch)

In case of neither residence nor habitual residence exists in Austria, the income may be subject to limited tax liability. Here exact facts of the case regarding limited taxation of capital assets are illustrated and procedural steps of taxation demonstrated. The limited tax liability is usually accompanied by double taxation, since the residence state is not necessarily willing to abandon its right of taxation. To avoid the double taxation, bi- and unilateral measures can be implemented. The most important bilateral measurement is the double tax treaty, especially important to mention the OECD Model Convention. More specifically the case of double taxation is applied to an individual who receives capital income (specifically from shares, interest or capital gains) in Austria and is resident of France or the United States. In particular the double tax treaties which Austria has concluded with France and the USA are considered in more detail. Since tax treaties allocate taxation rights not always exactly to one country, for example in the case of dividends and interest, the tax law of one country may be restricted while the taxation right of the other country is unlimited. Also the procedural side of the treatment of double tax treaties must be considered. With the DTT-discharge regulation the provisions of the double tax treaties are directly applicable.